wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Elektronische Unterschrift


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Elektronische Unterschrift

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Bei der digitale Signatur genannten elektronischen Unterschrift


handelt es sich um den Nachweis von Integrität und Authentizität einer Nachricht.


Sie basiert meist auf asymmetrischen


Kryptosystemen Der bekannte öffentliche Schlüssel eines Unterzeichnerserlaubt die Überprüfungseiner Unterschrift, die mit seinem geheimen persönlichen Schlüssel erzeugt wurde.


Es bleibt das Problem zu zeigen, ob der öffentliche Schlüssel wirklich dem Unterzeichnergehört. Das Verfahren nach PGP (nur E-Mail) vertraut einem


Netz von Freunden, S/MIME einer hierarchischen Authentisierungsstruktur.


Inhaltsverzeichnis


1 Etwas Mathematik

2 Technische Umsetzung

  2.1 PGP-Systeme

  2.2 Zertifikatsbasierte Systeme

3 Rechtliche Rahmenbedingungen

4 Literatur, Weblinks und weitere Informationen


Etwas Mathematik

Alice besitzt ein Schlüsselpaar K bestehend aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel, die mathematisch voneinander abhängen.


Alices öffentlicher Schlüssel
Alices geheimer Schlüssel
Verschlüsselung von x mit dem Schlüssel K
Neine Nachricht
h(N)Hashwert der Nachricht
SSignatur

Im Vorfeld lässt Alice Bob ihren öffentlichen Schlüssel

KA zukommen. Dies kann auch durch einen unsicheren Kanal geschehen. Wichtig ist nur, dass Bob weiß, dass der Schlüssel zweifelsfrei zu Alice gehört.

Möchte Alice nun einen Nachricht

N für Bob unterschreiben, bildet sie den Hashwerth(N) der Nachricht. Dieser ist eine Art Prüfsumme über die Nachricht; ändert sich ein Bit der Nachricht, so ist mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit der Hashwert ein anderer. Um eine SignaturS zu erhalten, verschlüsselt Alice diesen Hashwert mit ihrem geheimen (!) Schlüssel.

Bei der Verschlüsselung geht es nicht darum, den Inhalt des Hashwertes zu verbergen, sondern es soll sichergestellt werden, dass Bob die Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel von Alice (und zwar nur mit dem von Alice) wieder entschlüsseln kann.


Nun sendet Alice die Nachricht

N und die SignaturS an Bob. Dieser berechnet nun seinerseits den Hashwerth(N) aus der NachrichtN. Nun wendet er Alices öffentlichen Schlüssel auf die Signatur an

und macht somit Alices Verschlüsselung rückgängig. Nun muss Bob nur noch vergleichen ob

h' = h(N)

um zu wissen, dass Alice das Dokument unterschrieben hat. Bob überlegt sich dafür, dass der Hashwert korrekt mit einem Schlüssel verschlüsselt wurde, den nur Alice kennen konnte. Darum glaubt er, dass das Dokument von Alice signiert wurde. Sollte

h' ungleichh(N) sein, so ist das Dokument entweder unterwegs verfälscht worden (Nachweis der Integrität) oder nicht mit dem Schlüssel von Alice signiert worden (Nachweis der Authentizität). Diese Abläufe und Berechnungen werden von entsprechenden Programmen (z. T. E-Mail-Clients) automatisch vorgenommen.

Technische Umsetzung

PGP-Systeme

PGP steht für Pretty good Privacy und wurde 1986 von Phil Zimmermann


initiiert. PGP ist selbst kein Verschlüsselungsalgorithmus, sondern ein


Programm, das die z. T. komplizierten Verfahren unter einer einfachbenutzbaren Oberfläche zusammenfasst.


PGP-Systeme basiert auf dem Gedanken, dass sich jeder Kommunikationspartnerjederzeit ein Schlüsselpaar erzeugen kann. Das Vertrauen in die Zuordnungder Schlüssel zu einer Person wird durch gegenseitige Beglaubigungenrealisiert. dadurch entsteht ein Web of Trust, über das auchtransitive Vertrauenbeziehungen hergestellt werden können. Der Vorteildieses Verfahrens besteht in den geringen Voraussetzungen an den einzelnen


Benutzer.


Wichtige E-Mail-Implementierung sind PGP und GnuPG. Das


Gnu Privacy Projekt (GnuPP) pflegt ein auf GnuPG


basierendes graphisches Frontend für alle gängigen Betriebssysteme.


Zertifikatsbasierte Systeme

In zertifikatsbasierten Systemen erhält jeder Benutzer ein digitales


Zertifikat welches seine Identität beschreibt und die öffentlichen bzw.


privaten Schlüssel enthält. Jedes Zertifikat ist von einer ausgebenden


Stelle beglaubigt, die ihrerseits wieder von höheren Stellen beglaubigt seinkönnen. Das Vertrauenssystem ist streng hierarchisch. Den gemeinsamen


Vertrauensanker bildet ein sog. Wurzel-Zertifikat (Root Certificate).


Zertifikatsbasierte Systeme passen sich gut in Unternehmenshierarchien ein.


Nachteil sind die hohen Kosten für Aufbau und Betrieb einer Public-Key-


Infrastruktur (PKI).


Der Standard S/MIME baut auf digitalen Zertifikaten auf.


Ein Zertifikat verknüpft Daten eines kryptographischen Schlüssels (oder


Schlüsselpaars, bestehend aus öffentlichem und privatem Schlüssel) mit Datendes Inhabers und einer Zertifizierungsstelle, sowie weitere Spezifikationenwie Version, Gültigkeitsdauer, Verwendungszweck und Fingerprint. Die


Definitionen nach PKCS legen das Inhalts-Format fest, der Standard X.509


(genauer: ITU x.509 v3 nach RFC3280, basierend auf ASN.1 Format)


beschreibt das Binär-Datenformat, oftmals als Base-64 oder DER kodiert.


PKCS#7 wird für den Austausch des öffentlichen Schlüssels genutzt. PKCS#12


enthält zusätzlich den - kennwortgeschützten - privaten Schlüssel.


Häufig verwendete Dateinamen-Erweiterungen:


 * PKCS#7: .p7b
* PKCS#12: .pfx, p12
* X.509: .cer

Das folgende Beispiel zeigt ein selbstsigniertes Wurzel-Zertifikat (root-certificate)


einer Wurzel-Zertifizierungsstelle (sog. Certificate Authority (CA)):


Text


Aufbau eines Server-Zertifikats mit öffentlichem Schlüssel:


  • Certificate name: Name des Zertifikat-Inhabers.
  • Issuer: CA oder untergeordnete Zertifizierungsstelle, die die Authentizität bestätigt.
  • Details: Gültigkeitsdauer und andere Daten. Digitale Signatur des Zertifikats durch die Zertifizierungsstelle (Issuer).
  • Public Key: Der öffentliche Schlüssel.
  • Der private Schlüssel ist in einem Server-Zertifikat nicht enthalten. Client-Zertifikate benötigen ihn, um ihre die Authentizität gegenüber dem Server bestätigen zu können. Immer sollte der private Schlüssel mit einem Kennwort geschützt sein.


Beim Web-Datenaustausch überträgt der Server seinen öffentlichen Schlüssel an den


Client. Der Client, d.i.


der Webbrowser des Nutzers, überlegt, ob er dem öffentlichen Schlüssel trauen kann.


Dazu schaut er indie Liste seiner Zertifikate, die ihm bei der Installation mitgegeben wurden bzw. der


Benutzer selbst installiert hat. Findet der dort das Zertifikat, startet er eineverschlüsselte Datenübertragung.


Technisch basiert die Verschlüsselung auf dem SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer),


die sich dem Web-Benutzer als https: statt http: Protokoll mitteilt.


Nur der Server, der den öffentlichen Schlüssel ausgegeben hat, kann auch die Daten entschlüsseln, die der


Client mit diesem Schlüssel verschlüsselt zu ihm überträgt.


Fatal ist es, wenn einem Zertifikat aus Leichtsinn Vertrauenswürdigkeit ausgesprochen wurde.


Beispiel: Ein betrügerischer Server gibt vor, die Hausbank zu sein.


Der Webbrowser stellt beim ersten Besuchfest, dass er das Zertifikat des Betrügers nicht kennt. Der Benutzer des Webbrowsers,weil er es nicht besser weiß, klickt auf


Zertifikat annehmen. Daraufhin kommunizieren der Server des Betrügers und der Client des


Benutzers über eine sichere Web-Verbindung. Sicher in diesem Zusammenhang bedeutet,dass Dritte die Datenübertragung nicht abhören können. Die Gewissheit, mit demrichtigen Partner zu kommunizieren, ist durch die Leichtfertigkeit des Nutzers, das unbekannte


Zertifikat anzunehmen, nicht mehr gegeben. Schlimmer noch: dadurch, dass der Browserdas Zertifikat speichert, werden nicht nur spätere Besuche des Betrüger-Serversals sicher eingestuft, sondern auch Zertifikate, die der Betrüger-Serversigniert hat.


Rechtliche Rahmenbedingungen

Die elektronische Signatur ist durch mehrere Rechtsvorschriften geregelt:




Das bürgerliche Gesetzbuch erlaubt den Ersatz der schriftlichen Form durch die elektronische Form, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist (§ 126 BGB). Die elektronische Form ist gewahrt, wenn dem Dokument der Name hinzugefügt und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen wird (§ 126a BGB). Die qualifizierte elektronische Signatur stellt höhere Anforderungen. Stattdessen können die Vertragspartner eine andere Form vereinbaren, also insbesondere eine einfachere elektronische Signatur wählen (§ 127 BGB).


Das Signaturgesetz unterscheidet zwischen der elektronischen Signatur an sich, die daher häufig als einfache elektronische Signatur bezeichnet wird, der fortgeschrittenen elektronischen Signatur und der qualifizierten elektronischen Signatur. Letztere erfordert ein gültiges Zertifikat und die Erzeugung mit einer Signaturerstellungseinheit. Das ist im Regelfall ein Lesegerät für Chipkarten, ergänzt um geeignete Verschlüsselungssoftware. Die Anforderungen an Chipkarten mit Signaturfunktionalität werden durch DIN V 66291-1 bestimmt. Die Zertifikate werden im Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik gesammelt.


Die für qualifizierte elektronische Signaturen zugelassenen Kryptoalgorithmen werden von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post genehmigt und veröffentlicht. Dort sind auch die für eine qualifizierte elektronische Signatur zugelassenen Produkte aufgelistet.


Zertifizierungsdienste sind genehmigungsfrei, aber anzeigepflichtig. Bei der Anzeige ist darzulegen, dass und wie die gesetzlichen Anforderungen (finanzielle Deckungsvorsorge, Zuverlässigkeit, Fachkunde) erfüllt sind.

Literatur, Weblinks und weitere Informationen



blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin