Eisenhower wurde in Denison, Texas, als drittes Kind von David Jacob Eisenhower und Ida Elizabeth (geb. Stover) geboren. Seine Familie zog 1892 nach Abilene, Kansas, wo er 1909 von der Abilene High School abging und einige Zeit in einer Eisdiele arbeitete.
Am 11. Juli1916 heiratete er Mamie Geneva Doud (1896-1979), mit der er zwei Kinder hatte.
1915-1918 diente er in der Infanterie und wurde 1916 zum »1st Lieutenant« befördert. 1917 wurde er zum »Captain« (vergleichbar dem deutschen Hauptmann) befördert. 1920 wurde er Major, 1933-1935 war er »Chief Military Aide« des »Chief of Staff« der US Armee, General Douglas MacArthur. 1936 wurde er zum »Lieutenant Colonel« befördert.
Kurz nach dem 1. Weltkrieg wurde Eisenhower durch seine Überlegungen bekannt, den nordamerikanischen Kontinent mit modernen mechanischen Einheiten zu durchqueren.
1941, zum Brigadegeneral befördert, wurde er Chef der »War Plans Division« (dt.: Kriegsplanungsabteilung?). Im Juni 1942 wurde er Kommandeur der in Europa stationierten US-Truppen. Er war Kommandeur der nordafrikanischen Landungstruppe und wurde im Februar 1943 Befehlshaber der alliierten Truppen in Nordafrika.
Am 24. Dezember1943 wurde er nach der erfolgreichen Invasion Siziliens im Juli und Italiens im September zum Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte ernannt. Als solcher leitete er die Operation Overlord.
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde General Eisenhower Oberbefehlshaber über die amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland und übernahm das Amt des Militärgouverneurs in der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands (siehe Alliierter Kontrollrat).
Auf Rat von General Matthew Ridgeway widerstand Eisenhower den Bitten, sich am Vietnamkrieg zu beteiligen. Er unterschrieb Verteidigungsverträge mit Korea und Taiwan und war an diplomatischen Beziehungen mit Kuba beteiligt. Außerdem förderte er die Aufhebung der Rassentrennung in Schulen.
Bei den Präsidentschaftswahlen 1944? schlug Harry S. Truman Eisenhower vor, sich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten aufstellen zu lassen. Truman war sich sicher, dass Eisenhower mit ihm als Vizekandidaten die Wahlen gewinnen würde.
Eisenhower lehnte das Angebot aber ab, weil er nicht Präsident werden wollte. 1952 wurde er wieder auf eine Präsidentschaft angesprochen, diesmal aber von den Demokraten und den Republikanern. Er lehnte wieder ab, weil er sich selbst nicht für einen Politiker hielt.
Er änderte seine Meinung, als im ganzen Land »I Like Ike« (»Ich mag Ike«) Clubs aus dem Boden schossen. Eisenhower war eigentlich unpolitisch und war auch nicht Mitglied einer der beiden Parteien.
Er ließ sich von den Republikanern aufstellen, weil er an ein Zwei-Parteien-System glaubte und es seit über 20 Jahren keinen republikanischen Präsidenten mehr gegeben hatte.
Während seiner Wahlkampfkampagne nannte er seinen Konkurrenten Adlai Stevenson nie beim Namen, sondern kritisierte überwiegend die Politik Trumans, der gerade amerikanischer Präsident war. Diese Strategie funktionierte; er wurde mit 442 Stimmen zum Präsidenten gewählt, Stevenson erhielt 89.
Er erhielt sowohl von den Demokraten als auch von den Republikanern Stimmen, weil er eine Politik des Mittelwegs verfolgte. Das heißt, er war ein moderater Republikaner, der auch demokratische Gesichtspunkte verfolgte.
Mit dieser Methode konnte er trotz der demokratischen Mehrheit im Senat gut regieren und wurde während seiner Amtszeit sehr populär. Auf der anderen Seite wurde er nach Ende seiner Amtszeit für seine Politik kritisiert.
(hier steht im englischen Original noch wesentlich mehr...)
Die nach ihm benannte Doktrin modifiziert die Containment-Politik seines Amtsvörgängers Truman insofern, dass die bislang eher defensiven Eindämmungspläne gegen etwaige stalinistische Expansionsbestrebungen nun durch die aggressivere Politik des Roll Back ersetzt werden sollte.
Zitate
Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist nicht durchdacht und nicht entscheidungsreif.
:»Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl von denen die hungern und nichts zu Essen bekommen, denen die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen gibt nicht nur Geld aus. Sie gibt auch den Schweiß ihrer Arbeiter, das Genie ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder aus.« - Rede 1953 vor der »American Society of Newspaper Editors«
Im Original:
»..., every warship launched, every rocket fired, signifies, in the final sense, a theft from those who hunger and are not fed, those who are cold and are not clothed. The world in arms is not spending money alone. It is spending the sweat of its laborers, the genius of its scientists, the hopes of its children.«
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