Das DDR-Fernsehen hieß die längste Zeit eigentlich "Deutscher Fernsehfunk" (DFF) (von 1952 bis 1972 und nach 1989), wurde von 1972 bis 1989 aber offiziell als Fernsehen der DDR bezeichnet. Es war zuständig für die DDR Fernsehprogramme und umfasste zwei Fernsehsender (DFF1 und DFF2 bzw. DDR 1 und DDR 2). 1991 wurde es aufgelöst und Teile in die jeweiligen, teilweise neuen ARD-Rundfunkanstalten der neuen Bundesländer integriert.
Am 3. Januar1956 nimmt es seinen regulären Sendebetrieb auf. Reguläre Farbfernsehsendungen gab es seit dem 7. Oktober1969. An diesem Tag begann auch die Ausstrahlung von DDR 2. Die Farbcodierung fand in SECAM statt.
Der Chefredakteur der Aktuellen Kamera (1966-1978) Erich Selbmann hat 1998 ein Buch über die Geschichte des Fersehens der DDR verfasst. Erich Selbmann: DFF Adlershof: Wege übers Fernsehland. Berlin: Edition Ost, 1998. (473 S.) [1][1]ISBN_3932180526
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