wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Datenkompression


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Datenkompression

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Als Datenkompression oder Quellencodierung bezeichnet man Verfahren zur Reduktion des Speicherbedarfs von Daten durch Umkodieren.


Zu einem solchen Verfahren gehört eine Methode zur Reduktion der benötigten Speicherkapazität (Kompression) und der Wiederherstellung der Daten in ursprünglicher Form (Dekompression).


Inhaltsverzeichnis


1 Informatik

  1.1 Redundanz- und Irrelevanzreduktion

  1.2 Verfahren

  1.3 Einsatzgebiete

    1.3.1 Speicherung von Text

  1.4 Speicherung von Bildern und Ton

    1.4.1 Kompressionsartefakte

  1.5 Zeittafel der arithmetischen Kompressions-Algorithmen

2 Siehe auch

3 Weblinks

4 Biologie


Informatik

Redundanz- und Irrelevanzreduktion

Die Datenkompression wird teils durch günstigere Repräsentation, das heißt Vermeiden von Redundanz,


teils durch Weglassen von Information erreicht.


Wenn die Daten mit einem Dekompressionsverfahren wieder originalgetreu hergestellt werden können, arbeitet es verlustfrei. Man spricht dann von Redundanzreduktion. Andernfalls ist es verlustbehaftet. In diesem Fall spricht man von Irrelevanzreduktion.


Bei der verlustfreien Kompression wird die originäre Information I in eine komprimierte Information I' überführt. Diese Abbildung von I nach I' ist eineindeutig.


Die verlustbehaftete Komprimierung reduziert die Information. Es wird ein Modell zu Grunde gelegt, das entscheidet, welcher Anteil der Information für den Empfänger entbehrlich ist.


Verfahren

Die theoretische Grundlage bildet die von Informationswissenschaftlern


(Claude Shannon; Andrej Nikolajewitsch Kolmogoroff) erarbeitete Theorie der Information und Kommunikation (Informationstheorie). Diese beschreibt den Zusammenhang zwischen Informationsgehalt einer Zeichenkette auf der Basis von Zeichen durch den Begriff der


Entropie


der Zeichenkette, die im Allgemeinen auf eine bestimmte,


minimale Länge gebracht werden kann.


In neuerer Zeit gibt es umgekehrt auch Ansätze, den Informationsgehalt auf die 'Nichtmehrverkürzbarkeit' zurückzuführen (Chaitin).


Einsatzgebiete

Speicherung von Text

Texte, sofern sie aus Buchstaben bestehen und nicht aus eingescannten Bildern, belegen wenig Speicherplatz. Eine Textdatei ohne Bilder ist selten größer als 10 MByte, die eine verlustfreie Kompression auf 1/5 bis 1/10 der Ursprungsgröße reduziert.


Beispiele:


 Ausgangstext: AUCH EIN KLEINER BEITRAG IST EIN BEITRAG
Kodiertext: AUCH EIN KLEINER BEITRAG IST -4 -3

Hier wurde erkannt, dass die Worte EIN und BEITRAG zweimal auftauchen, und dadurch angegeben, dass diese mit den gerade zurückliegenden übereinstimmen.


Bei genauerer Betrachtung könnte dann auch das EIN in KLEINER entsprechend kodiert werden.


Verwandt ist die tokenbasierte Kompression. Häufig wiederkehrende


Schlüsselwörter werden durch Abkürzungen, den Tokens, ersetzt.


 Ausgangstext: Print "Hallo"; Print "Hier"
Kodiertext: 3F "Hallo"; 3F "Hier"

Weitere Verfahren, die auf der sog. Entropiekodierung basieren:




Heutzutage stehen viele Datenkompressionsprogramme für den Rechnereinsatz zur Verfügung.


Speicherung von Bildern und Ton

Ton, Bild und Film sind Einsatzgebiete verlustbehafteter Kompression. Anders wären die oftmals enormen Datenmengen nicht zu handhaben. Bereits die Aufnahmegeräte begrenzen das Datenvolumen. Die Reduktion der gespeicherten Daten orientiert sich an den physiologischen


Wahrnehmungseigenschaften des Menschen. Die Kompression durch Algorithmen bedient sich dabei typischerweise der Wandlung von Signalverläufen von Abtastsignalen in eine Frequenzdarstellung.


In der akustischen Wahrnehmung des Menschen werden Frequenzen oberhalb 20-25 kHz meist nicht mehr wahrgenommen und können bereits im Aufnahmesystem beschnitten werden, ebenso werden leise Nebentöne nur schwer wahrgenommen, so dass sie vom Kompressions-System entfernt werden können. Die Verfahren Ogg Vorbis oder MP3 reduzieren das Datenvolumen um Faktoren bis zu 50. Bei einem Faktor von 10 sind durch den Menschen kaum noch Qualitätsunterschiede zum Ausgangsformat wie zum Beispiel WAV festzustellen. Eine CD von einer Stunde Laufzeit enthält etwa 600 MByte Daten für HiFi-Stereo Ton. In einem datenreduzierten Format benötigen diese Daten aber nur wenig mehr als 60 MByte. Mit anderen Worten, eine im MP3-Format bespielte CD kann bis zu 10 Stunden hochqualitative Musik speichern und das bei einer Datenrate von nur etwa 1 MByte/min was etwas mehr als 128 kbit/s entspricht. Verzichtet man auf Stereo und nimmt weitere Qualitätsreduzierung in Kauf, ist zum Beispiel bei 24 kbit/s schon Musikgenuss per Webradio oder Internet-Telefonie realisierbar.


In der optischen Wahrnehmung des Menschen werden Farben weniger stark aufgelöst als Helligkeitsänderungen, daraus leitet sich die schon beim analogen Farbfernsehen bekannte YUV-422 Reduzierung ab. Kanten sind dagegen bedeutsamer und es existiert eine biologische Kontrastanhebung (Machsche Streifen). Mit moderater Tiefpassfilterung zur Farbreduktion, zum Beispiel durch den auf DCT-Transformation basierenden JPEG-Algorithmus oder den neueren auf Wavelet-Transformation basierenden JPEG2000-Algorithmus, verringert sich das Datenvolumen schnell um mehr als 90%. Besteht man auf verlustfreier Kompression, so lassen sich fotografisch (oder vergleichbar) erstellte Bilder wegen ihres typischen Rauschanteils


nur ungenügend komprimieren. Daher kommen verlustfreie digitale Kompressionsformate, wie etwas das TIFF-Format, fast nur in der professionellen Fotografie und Bild-Gestaltung zur Anwendung. Das GIF-Format arbeitet auch verlustfrei, begrenzt aber den Farbraum auf 256 Farben, so dass es eher für Zeichnungen oder für die Endergebnisse eines Verarbeitungsprozesses geeignet ist. Wegen seiner großen Reduktion findet es auf vielen Webseiten Verwendung, weil es hier oft auf schnelle Ladezeiten ankommt und das GIF-Format auch Animationen erlaubt.


Filme werden mit etwa 25 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Da sich die Bilder nur bei Szenenwechsel deutlich ändern, beschränkt sich die


Speicherung vornehmlich auf die Speicherung der Änderungen zwischen den Bildern. Es werden Formate wie MJPG, MPEG sowie diverse andere Formate verwendet. Im Computersektor haben sich die Containerformate AVI (Microsoft) und MOV (Apple) etabliert, wobei der verwendete Codec nahezu frei wählbar ist, zum Beispiel von Intel die Indeo-Codierung, der Cinepack-Codec oder der Soerensen-Codec.


Kompressionsartefakte

Als Kompressionsartefakte bezeichnet man Qualitätseinbußen, die insbesondere durch die digitale, verlustbehaftete Datenreduktion verursacht werden.


Beispiele:


  • schnarrende Stimme beim Handyempfang
  • bei Bildkompression wie JPEG oder GIF:
    • unscharfe Kanten (JPEG, JPEG2000)
    • Unschärfe (JPEG, JPEG2000)
    • Kästchenmusterbildung, auch Verblockung genannt (JPEG)
    • Ringing: ein kleine Fläche um einen Gegenstand mit hohem Kontrast, welcher deutlich aus der Umgebung heraussticht (JPEG, JPEG2000)
    • plötzliche, unsanfte Farbübergänge (GIF)
    • Farbverfälschungen (JPEG, JPEG200, GIF)
  • bei Audiokompression, wie MP3:
    • Pre-echo: vor einem lauten plötzlichen Geräusch (zum Beispiel Schlagzeug) kann man einen leiseren Laut hören
    • verwaschener Klang, insbesondere in Höhen und Tiefen, sowie bei bestimmten Instrumenten (Hi-hat)
    • unpassende Lautstärkeänderungen
    • Clipping: ein Klick-Geräusch
  • bei Videokompression, wie MPEG:
    • Farbverfälschungen (zum Beispiel:Bleeding)
    • Wabernder Hintergrund
    • Ringing
    • Unschärfe, insbesondere bei Kanten
    • Kästchenmusterbildung, auch Verblockung genannt


Zeittafel der arithmetischen Kompressions-Algorithmen

1949 Informationstheorie, Claude Shannon
1949 Shannon-Fano-Entropiekodierung
1952 Huffman, static
1964 Kolmogorov complexity concept
1975 Integer coding scheme, Elias
1976 Arithmetic coding (Implementierung)
1977 Lempel-Ziv-Verfahren LZ77
1978 Lempel-Ziv-Verfahren LZ78
1984 Lempel-Ziv-Welch-Verfahren LZW
1985 Apostolico, Fraenkel, Fibonacci coding
1985 ARC-Programm (=LZW)
1986 PKARC-Programm (=LZW)
1986 Move-To-Front, (Bentley et.al., Ryabko)
1989 PKZIP-Programm (=LZ77+Huffman)

Siehe auch



Weblinks



Biologie

Auch in der Biologie gibt es Kompressionsalgorithmen.


So wird bei Eukaryonten die Information für Proteine nicht immer in einer zusammenhängenden DNA-Sequenz codiert. Durch ein System von


Introns und Exons und die Verarbeitung der mRNA durch


alternatives Splicing kann eine DNA-Sequenz die Information für mehrere unterschiedliche Eiweiße tragen. Der jeweilige Kompressionsalgorithmus wird dabei durch den Spleißvorgang und seine Regulation definiert.


blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin