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weiteres siehe: Simon Dach


Das Dach (altgermanisch) schützt das Gebäude und die darin lebenden Menschen oder darin untergebrachten Einrichtungen vor Umwelteinflüssen wie Niederschlag, Sonneneinstrahlung, Temperaturverlusten, Industriebelastungen, Staub und Wind.


Weiter hat ein Dach auch die Aufgabe durch architektonische Gestaltung die Landschaft zu gestalten.


Inhaltsverzeichnis


1 Bezeichnungen am Dach

2 Dachformen

3 Dachausmittlung

4 Materialien

5 Dachaufbau

6 Weblinks


Bezeichnungen am Dach

[Bild extern:] Bezeichnungen am Dach


Die Dachtraufe ist die untere waagrechte Kante der Dachfläche. Oben, die höchste waagrechte Kante, ist der Dachfirst, kurz First. Der Ortgang oder Ort ist die Kante am Dachrand der Giebelwand. Er verbindet Traufe und First und begrenzt den Giebel nach oben. Kanten, an denen zwei Dachflächen zusammentreffen, sind Grate, wenn sie eine Außenecke bilden, und Kehlen, wenn sie eine Innenecke bilden. Die kleine dreieckige Dachfläche über dem Giebel nennt sich Walm. Ein abgewalmtes Satteldach wird dann zum Walmdach. Ein Punkt, an dem drei oder mehr Dachflächen aufeinanderstoßen, heißt Anfallpunkt, zum Beispiel die Spitze des Walms. Jede Unterbrechung oder Durchdringung der Dachhaut nennt sich Dachöffnung, unter anderem auch die Dachgauben.


Dachformen

Dächer lassen sich unter anderem nach ihrer Form einteilen. Viele Dächer sind jedoch Kombinationen aus verschiedenen Formen oder Mischformen.


  • Flachdach
  • Flachgeneigtes Dach und Steildach (ab 22° Neigung)
    • Pultdach (nur eine Dachfläche)
    • Satteldach (klassische Dachform, zwei Dachflächen)
    • Walmdach (vier Dachflächen)
    • Krüppelwalmdach
    • Mansarddach
    • Tonnendach (halbrund, wie ein liegender Zylinder)
    • Bogendach (flacher als das Tonnendach)
    • Halbtonnendach (aufgesetzter Viertelzylinder)
    • Sheddach (Sägezahndach, oft bei Fabrikhallen)
    • Zeltdach oder Turmdach (Pyramidendach)
    • Schmetterlingsdach (nach innen geneigte Dachflächen)
    • Schleppdach (oft für Zubauten am Haus benutzt)
    • Rhombendach
    • Zwerchdach (mit quer zum Hauptdach verlaufendem Giebel)
    • Paralleldach bzw. Muldendach (Satteldach mit mind. 2 Giebeln)
    • Grabendach (Schmetterlingsdach mit mind. 2 Giebeln)
    • Faltendach (ähnelt dem Rombendach aber doppelt soviele Giebeln)
    • Ringpultdach
    • Kegeldach (wie Zeltdach, jedoch rund)
    • Kuppeldach
    • Zwiebeldach (eine runde geschwungene Form mit einer Spitze oben konkav, unten konvex)
    • Glockendach (ähnelt dem Zwiebeldach, jedoch oben konvex, und unten konkav)
  • hyperbolisch-paraboloides Dach


Dachausmittlung

Unter Dachausmittlung versteht man das Verschneiden verschiedener Dachflächen eines Gebäudes oder mehrerer Gebäudeflächen miteinander. Diese Verschneidung ist eine relativ komplizierte geometrische Konstruktion.


Ziel der Dachausmittlung ist es, eine gleichmäßige Dachform zu erzeugen und ordentliche wasserabführende Verschneidungen der Dachflächen zu erhalten.


Mehr dazu im Unterartikel: Dachausmittlung


Materialien

Es gibt eine Vielzahl von Materialien, die für die Eindeckung oder Abdichtung genutzt werden. Unter Abdichtung versteht man eine wasserdichte Ausführung bei Flachdächern, ein eingedecktes Dach ist lediglich regendicht.


  • Abdichtung
    • Bitumen-Schweißbahn
    • Kunststoff-Dachbahnen aus weichmacherhaltigem Polyvinylchlorid (PVC-P)
    • Metall - in der Regel Bahnen aus Edelstahl, die miteinander verschweißt werden
    • Stahlbeton - Als sog. WU (= Wasserundurchlässiger) Beton
    • Lehm - in Asien und Afrika, aber auch dort nur in Gegenden mit relativ geringen Niederschlag
  • Eindeckung
    • Dachsteine - aus Beton
    • Dachziegel - aus Ton
    • Stein - Schiefer, Gneiss
    • Faserzement (früher Asbestzement) - zum Beispiel "Eternit", ebene Platten oder Wellplatten
    • Ried oder Stroh, Matten und Blätter
    • Holz - Bretter oder Schindeln
    • Metall - flaches, gewelltes oder Trapezblech aus verzinktem Stahl, Zink, Kupfer, Aluminium, Blei oder Edelstahl
    • Kunststoff - ebene oder gewellte Platten oder Folien
    • Bitumen-Dachbahn (V13 DIN 52 143 - umgangsspr. oft als Dachpappe bezeichnet) im allgemeinen nur unter der eigentlichen Deckung oder auf Nebengebäuden.
    • Solarmodule


Dachaufbau

Dächer lassen sich auch nach ihrem Aufbau einteilen in




Weblinks



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