Ford-Cosworth: Erfolgreichster Formel 1 (Saug-)Motor. (155 Siege bis 1998)
Der Motor wurde aufgrund der neuen 3 Liter-Regelung von 1966 für Lotus entwickelt und beim holländischen Grand Prix (Zandvoort) 1967 erstmals eingesetzt. Er gewann dort gleich sein erstes Rennen durch den Lotus Fahrer Jim Clark.
Der Name setzt sich aus den Erfindern des Motors zusammen: Mike COStin (Aerodynamiker) und Keith DuckWORTH (britischer Motorenentwickler).
Die beiden fügten zwei V-4 Ford Motoren aus der Formel 2 an der Kurbelwelle zusammen, so dass ein V-8 Triebwerk entstand (DFV, Double Four-Valve Motor (doppel Vierzylinder)).
Bald belieferte Cosworth nich nur das Lotus Team. In den frühen 70ern verfügten praktisch alle Teams, bis auf Ferrari, über diesen "Wundermotor". Zur Zeit der Turbo-Motoren (1980-87) konnte der Motor keine Erfolge einfahren. Die Turbos wurden jedoch nach 1987 verboten. Noch heute (Saison 2004) fahren das Jaguar und das Minardi Team mit Ford-Cosworth Triebwerken (natürlich eine modifizierte Form, die den heutigen Standarts entspricht). Allerdings sind die erfolgreichen Tage des Motors vorrüber.
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