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Cooper (Auto)

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Cooper ist eine britische Rennwagenfirma, die in den 1950er- und 1960er-Jahren eine der erfolgreichsten Marken in der Formel 1 war.


Charles Cooper und sein Sohn John Cooper begannen 1946 mit dem Bau eigener Rennwagen, zunächst in der Formel 3-Klasse. Diese waren mit JAP-Motoren ausgerüstet und konnten in den späten 1940ern mit Stirling Moss und Peter Collins einige Erfolge feiern.


Für die Formel-1-Saison 1952 baute man einen 2-Liter-Wagen, ausgestattet mit Bristol-Motoren, mit dem Mike Hawthorn sogar Dritter beim GP von Großbritannien 1952 wurde.


Ab 1955 baute man Sportwagen und Formel 2-Autos mit Heckmotor, damals eine Sensation. Der Motor kam von der Firma Climax. Der große Erfolg in der Formel 1 stellte sich 1958 ein, als Stirling Moss den GP von Argentinien und Maurice Trintignant den GP von Monaco gewannen. Diese Siege machten deutlich, dass Fahrzeuge mit Frontmotor in den Formel 1 ein Auslaufmodell waren und innerhalb drei Jahren hatten sich alle Teams auf den Heckmotor umgestellt.


1959 wurde Jack Brabham Weltmeister der Formel 1, auf Cooper-Climax, der erste auf einem Heckmotorwagen, und er konnte 1960 seinen Titel in eindrucksvoller Weise verteidigen.


Nachdem Jack Brabham das Team verlassen hatte, um seinen eigenen Rennwagen zu bauen, wurde Bruce McLaren Nummer 1-Fahrer. 1962 gewann er in Monaco und wurde WM-Dritter. 1963 und 1964 beendete Cooper die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft jeweils als Fünfter. 1965 war Cooper für Jochen Rindt das Sprungbrett in eine große Karriere, ebenso für Ron Dennis, damals Rindts Mechaniker. Für 1966 sicherte man sich die italienische Traditionsmarke Maserati als Motorenlieferant, und das Team erlebte eine letzte Blüte. Der bei Ferrari geschasste John Surtess konnte den GP von Mexiko gewinnen. 1967 gewann Pedro Rodriguez überraschen den GP von Südafrika, es sollte der letzte Sieg für das Erfolgsteam sein. Ansonsten verlief das Jahr schlechter als erwartet, auch die Zusammenarbeit mit BRM-Motoren 1968 brachte nicht den gewünschten Erfolg und das Team zog sich aus dem Motorsport zurück. Vic Elfords Start beim GP von Monaco 1969 war das letzte Antreten eines Coopers in der Formel 1.


Cooper-Fahrzeuge kennt man nicht nur aus der Formel 1, der Mini Cooper, als Rallye-Fahrzeug in den 1960ern sehr erfolgreich, entwickelte sich zum Kultfahrzeug.


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