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Bremer Dom

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Der Dom St. Petri zu Bremen ist ein überwiegend im Stil der Backsteingotik gestalteter Kirchenbau, der vom 11. bis zum 13. Jahrhundert errichtet wurde. Im 14. Jahrhundert wurde der Dom um seitliche Kapellen erweitert. Im späten 16. Jahrhundert erfolgte eine Umgestaltung der Nordseite in eine spätgotische Hallenkirche.


Inhaltsverzeichnis


1 Geschichte

2 Letzte Ruhestätte für

3 Siehe auch

4 Internet Links


Geschichte

1223 ging der Erzbischofstitel von Hamburg auf Bremen über. Hauptkirche war danach der Bremer Dom. Am 9. November 1522 wurde in Bremen die erste reformatorische Predigt gehalten. Von da an war die Hansestadt Bremen über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. 1534 wurde eine durch Luther genehmigte Kirchenordnung eingeführt. Danach gab es verschiedene Streitigkeiten zwischen Lutheranern und Anhängern Melanchthons, die 1561 zur Ausweisung des Dompredigers Albert Hardenberg führte. Danach blieb der Dom für 77 Jahre geschlossen. Er gehörte zum Erzstift Bremen und nicht zur Stadt Bremen. 1581 schloss sich Bremen der Genfer Reformation an. 1595 erhielt Bremen eine neue Kirchenordnung nach der deutsch-reformierten Form (Consensus Bremensis). Um 1600 wurde der Heidelberger Katechismus eingeführt. 1638 wurde der Dom durch Erzbischof Friedrich von Dänemark wieder für die lutherische Lehre geöffnet. Durch Zuzug wuchs die lutherische Domgemeinde. Er blieb aber lange Zeit die einzige lutherische Gemeinde der Stadt. Ab 1648 unterstand der Dom der schwedischen, seit 1715 dem kur-hannoverschen Konsistorium in Stade. 1802/03 wurde, nach dem Reichsdeputationshauptschluss, der Dom zur Stadt Bremen eingegliedert, die vergeblich versuchte, die Domgemeinde zu zerschlagen. 1830 erhielt die Gemeinde eine neue Verfassung, die letztendlich von der Stadt Bremen anerkannt wurde.


Letzte Ruhestätte für



Siehe auch



Internet Links



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