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Augstein, Rudolf
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Biografie / Biographie / Biography

* 5. November 1923 - † 7. November 2002

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Rudolf Augstein (* 5. November 1923 in Hannover; † 7. November 2002 in Hamburg) war ein deutscher Journalist, Verleger und Publizist.


Im Zweiten Weltkrieg war er Funker und Artilleriebeobachter in der Deutschen Wehrmacht.


1947 wurde er in Hannover Gründer und Herausgeber des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Dieses später nach Hamburg umgezogene Magazin deckte zahlreiche bundesdeutsche Skandale in den 50er und 60er Jahren auf und wurde daraufhin "Sturmgeschütz der Demokratie" genannt. Wegen des Beitrages "Bedingt abwehrbereit", der die "Spiegel-Affäre" auslöste, wurde er am 26. Oktober 1962 verhaftet; diese Affäre zwang aber schließlich den damaligen Verteidigungsminister Franz Josef Strauß zum Rücktritt.


Vom 13. Dezember 1972 bis 24. Januar 1973 war Augstein für das Land Nordrhein-Westfalen Abgeordneter der Freien Demokratischen Partei (FDP), der er von 1955 bis zu seinem Tode angehörte, im Deutschen Bundestag.


Für seine verdienstvolle Tätigkeit wurde er 2000 von 101 deutschen Journalisten zum "Journalisten des Jahrhunderts" gewählt.


Rudolf Augstein starb am 7. November 2002 an den Folgen einer Lungenentzündung. Er wurde am 19. November in Keitum auf Sylt beerdigt (Sylt und sein Wohnhaus in Archsum waren der bevorzugte Urlaubsort von Rudolf Augstein.)


Seine Kinder Franziska Augstein und Jakob Augstein sind Redakteure bei der Süddeutschen Zeitung.


Er ist außerdem Ehrenbürger der Stadt Hamburg.


Inhaltsverzeichnis


1 Werke

2 Literatur

3 Weblinks

4 Zitate


Werke



Literatur

  • Rudolf Augstein: Schreiben, was ist. von Jochen Bölsche, Deutsche Verlags-Anstalt 2002, ISBN_3-421-05747-8
  • Rudolf Augstein. Ein Leben für Deutschland. von Otto Köhler, ISBN_3-426-77709-6


Weblinks



Zitate

  • "Wer mich Zyniker nennt, der ehrt mich. Ich bin gerne Zyniker."
  • "Was der Leser nicht weiß, macht ihn nicht heiß."
  • "Wahrheit ist eine Waffe, auf die man trainiert sein muss."


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