Im Jahre 1614 ließ KaiserMatthias in der damaligen Aulandschaft ein kleines Jagdschloss erbauen, das von Ferdinand III.1650 um eine Gartenanlage erweitert wurde. Unter Leopold I. entstand ein Lustgarten an dieser Stelle.
Durch die 2. Wiener Türkenbelagerung 1683 wurde die Anlage zerstört und erst 1712 durch Karl VI. eine neue Gartenanlage in französischem Stil angelegt.
Nach der Öffnung des Wiener Praters für die Öffentlichkeit im Jahre 1766 wurde auch der Augarten am 1. Mai1775 von Joseph II. der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Die Inschrift *Allen Menschen gewidmeter Erlustigungs-Ort von Ihrem Schaetzer* ist heute noch über dem Eingangstor zum Augartenpalais zu lesen.
Schon bald fanden zahlreiche Feste und Konzerte statt, im Besonderen die Morgenkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart ab 1782. Johann Strauß (Sohn) komponierte im Augartenpalais den Donauwalzer "An der schönen blauen Donau".
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurden noch zwei fast 50 Meter hohe Flaktürme errichtet, die zu einem Charakteristikum des Augarten geworden sind.
Der Augarten beherbergt neben der Porzellanmanufaktur auch die Wiener Sängerknaben.
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