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Au in der Hallertau

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Tabelle


Der Markt Au in der Hallertau liegt im Norden des Landkreises Freising und damit im südlichen Bereich der Hallertau. Da in den Auer Gemeindefluren der Hopfenbau seit Jahrhunderten eine bedeutende Stelle einnimmt und speziell der Auer Hopfen in ganz Deutschland und darüber hinaus sich einen Weltruf erworben hat, wird häufig die Ortsbezeichnung von Au noch mit der Bezeichnung "das Herz im Hopfengau" ergänzt.


Damit wird die zentrale Bedeutung des Marktes Au innerhalb der Hallertau herausgehoben. Der Markt Au i. d. Hallertau ist in einer langgezogenen Talmulde zu beiden Seiten des idyllischen Flüsschens Abens ausgebreitet.


Das Ortsbild ist von stattlichen Bürgerhäusern und die Umgebung von Hopfenanlagen und Wäldern geprägt.


Inhaltsverzeichnis


1 Geographie

2 Wappen

3 Politik

4 Religion

5 Wirtschaft

6 Verkehr

7 Geschichte

8 Gemeindeteile

9 Kultur und Sehenswürdigkeiten

10 Öffentliche Einrichtungen

  10.1 Schulen

  10.2 Ämter

  10.3 Freizeit- und Sportanlagen

11 Vereine

12 Gaststätten

13 Literatur

14 Sonstiges


Geographie

...


Wappen

Das Wappen zeigt ein grünes Schild mit drei weißen Rosen, zwei oben und eine unten in der Mitte.


Die drei Rosen sind aus dem Wappen der Grafen von Moosburg entnommen.


Das Wappen wurde im Jahr 1448 dem Markt Au durch Kaiser Friedrich III. verliehen.


Politik

...


Religion

...


Wirtschaft

...


Verkehr

...


Geschichte

Au in der Hallertau, an der Abens gelegen, wurde vermutlich ums Jahr 500 n. Chr. gegründet. Erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1000. Enge Verbundenheit mit den Geschlechtern, die das Schloss begründet hatten, blieb bis zum heutigen Tag bestehen.


Erstes Geschlecht sind die Grafen von Moosburg (der letzte starb 1281). Es folgen die Grafen von Abensberg, Preysing, Thurn, Törring-Seefeld und seit 1846 die Freiherren Beck von Peccoz, die das Schloss großenteils neu erbauten und noch heute bewohnen.


Graf Ulrich III. von Abensberg hat für Au vom niederbayerischen Herzog die Marktrechte erwirkt, die Kaiser Karl IV. 1349 bestätigte. Erst 1448 erhielt der Markt von Kaiser Friedrich III. ein Wappen: Ein grüner Schild, auf dem 3 weiße Rosen plaziert sind.


Die Kämpfe des Landshuter Erbfolgekrieges zu Beginn des 16. Jahrhunderts führten zu einer Brandkatastrophe, die Markt und Schloss verwüsteten. Dasselbe Schicksal erlitt der Markt im Dreißigjährigen Krieg, in dem jedoch Schloss und Kirche verschont blieben.


Auch die Kriege des 18. Jahrhunderts und die Feldzüge Napoleons gingen nicht spurlos an Au vorrüber. Das niederbayerische Au beherbergte vor dem ersten Weltkrieg 1214 Einwohner, von denen 71 ihr Leben im Krieg lassen mussten.


Die Jahre nach dem Krieg, die Inflation mit ihren wirtschaftlichen Sorgen lasteten schwer auf Au, dem jedoch ein kaum geahnter Aufschwung folgte. Der zweite Krieg der Jahre 1939-1945 hat tiefe Wunden ins wirtschaftliche Leben des Marktes geschlagen, die erst allmählich überwunden werden konnten.


Der Hopfen wurde in steigendem Maße die Hauptarbeit- und Einnahmequelle von Au. Lebhafte Bautätigkeit durch Siedlungsbauten und Bauten des Marktes (Schulen, Straßenbauten, Kanalisation und Kläranlage, Hopfenhallen) schafften rege Betätigung.


Der Markt Au, umgeben von seinen berühmten Hopfengärten und ausgedehnten Wäldern geht einer neuen wirtschaftlichen Entwicklung entgegen. Die "Deutsche Hopfenstraße", die Bundesstraße 301 ist die Lebensader, die seit Jahrhunderten Au mit seinen wichtigsten Nachbarstädten Mainburg, Moosburg und Freising verbindet.


Von großer Bedeutung war die Gebietsreform von 1978. Die ehemals selbständigen Gemeinden Abens, Günzenhausen, Haslach, Osseltshausen, Osterwaal, Rudertshausen, Reichertshausen und Sillertshausen wurden in den Markt Au i. d.


Hallertau nach Auflösung des Landkreises Mainburg dem Landkreis Freising im Regierungsbezirk Oberbayern angegliedert. Im Landesentwicklungsprogramm ist der Markt Au i. d. Hallertau als Kleinzentrum ausgewiesen.


Gemeindeteile

  • 1. Abens
  • 2. Au in der Hallertau
  • 3. Günzenhausen
  • 4. Haslach
  • 5. Osseltshausen
  • 6. Osterwall
  • 7. Reichertshausen
  • 8. Rudertshausen
  • 9. Sillertshausen


Kultur und Sehenswürdigkeiten



Öffentliche Einrichtungen

Schulen



Ämter

Freizeit- und Sportanlagen

Vereine



Gaststätten



Literatur

  • Au in der Hallertau - Chronik eines Marktes von Johann Schmid und Joseph Weiss


Sonstiges



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