wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Atommacht


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Atommacht

ein InfoBitte / WeltChronik
Sach-Artikel (Enzyklopädie / Lexikon)

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

[Bild extern:] Pilzwolke nach Atombomenabwurf


Als Atommacht bezeichnet man einen Staat, der über Atomwaffen verfügt und zusätzlich die geeigneten Trägersysteme besitzt, um die Atomwaffen militärisch einsetzen zu können. Dabei unterscheidet man bei den Atommächten die so genannte Erstschlagfähigkeit und die Zweitschlagfähigkeit. Erstere ist gegeben, wenn dem betreffenden Staat geeignete Trägersysteme zur Verfügung stehen, um das Territorium eines anderen Staates anzugreifen (Flugzeuge, Raketen). Als Zweitschlagfähigkeit bezeichnet man die Fähigkeit eines Staates, auch nach einem nuklearen Angriff auf das eigene Territorium nuklear zurückschlagen zu können. Nötig sind Trägersysteme, die einen nuklearen Angriff überstehen. Möglich wird dies durch unterirdische Bunkeranlagen oder U-Boot-gestützte Atomwaffen, die eine genügende Überlebensfähigkeit besitzen.


Inhaltsverzeichnis


1 Offizielle Atommächte

2 Faktische Atommächte

3 Fraglich

4 Ehemalige Atommächte


Offizielle Atommächte

Diese Atommächte sind im Atomwaffensperrvertrag als Staaten genannt, die über Atomwaffen verfügen.



  • Russland: Erste Zündung einer Atombombe am 29. August 1949, im Besitz der Wasserstoffbombe seit 1953, gegenwärtig zweitgrößtes Arsenal.





Faktische Atommächte

Diese Staaten sind entweder im Atomwaffensperrvertrag nicht als Staaten mit Atomwaffen aufgeführt oder sie sind dem Vertrag nicht beigetreten.


  • Indien: Seit dem 18. Mai 1974, besitzt nach eigener Angabe Atomwaffen, Atomtests durchgeführt.

  • Pakistan: Seit 1998, besitzt nach eigener Angabe Atomwaffen, Atomtests durchgeführt.

  • Israel: Vermutlich seit 1967 verfügt Israel mit französischer Hilfe über die Atombombe, seit 1979 möglicherweise auch über die Wasserstoffbombe. Der Atomwaffenbesitz wurde von der israelischen Regierung bisher weder offiziell bestätigt noch dementiert, der Besitz von ca. 200 Atomsprengköpfen gilt aber als gesichert. 1986 hat Mordechai Vanunu, ein ehemaliger Techniker des Atomforschungszentrums von Dimona, Fotos und Unterlagen über das israelische Atomprogramm an die Presse weitergegeben. 1973 soll in der Wüste Sinai ein unterirdischer Atombombentest durchgeführt worden sein. Über spätere Tests ist nichts bekannt geworden.


Fraglich

Diesen Staaten wird vorgewofen, sie hegten oder hegen die Absicht, Atomwaffen zu erzeugen. Allerdings ist der Status von derartigen Programmen nicht offiziell gesichert.


  • Nordkorea: Hat nach eigener Angabe ein Atomwaffenprogramm, in dessen Rahmen es Plutonium für mehrere Atombomben hergestellt hat, behauptet aber nicht offiziell, bereits Atomwaffen zu besitzen.

  • Iran: Verfügt nach eigenen Angaben über kein Atomwaffenprogramm.


Ehemalige Atommächte

[Bild extern:] Pershing II beim Start


Diese Staaten haben zugegeben, die Atomwaffen besessen zu haben oder an entsprechenden Programmen zu arbeiten oder gearbeitet zu haben.




  • Deutschland: Besitzt keine eigenen Atomwaffen, aber Flugzeuge, die mit Atomwaffen der NATO-Staaten bestückt werden könnten. (siehe auch nukleare Teilhabe). Franz Josef Strauß plante nach 1955 als Bundesminister für Atomfragen Deutschland im Rahmen des Atoms-for-Peace-Programms den technologischen Anschluss an diese Technik und Zugang zu den notwendigen Materialien zu beschaffen. Ein Atomwaffenprogramm wurde aber nie gestartet. In einigen Stasi-Akten wird allerdings behauptet, man habe in Hanau und Geesthacht versucht Miniatur-Atombomben zu bauen. Als Beleg für diese These gelten radioaktive Kügelchen aus spaltbaren Material, die in der Umgebung von Geesthacht und Hanau gefunden werden und die möglicherweise das Ergebnis eines Kritikalitätsunfalls sind. Sie werden von den Behörden häufig als "Vogeldreck" abgetan. Sie sollen auch für eine erhöhte Leukämierate in der Umgebung von Hanau und Geesthacht verantwortlich sein.

  • Irak: Das irakische Atomwaffenprogramm begann vermutlich bereits Ende der 60er Jahre, ohne dass es den irakischen Wissenschaftlern je gelang eine funktionsfähige Bombe herzustellen. Das Programm erlitt Rückschläge durch die Zerstörung des mit französischer Hilfe gebauten Reaktors Osirak durch Israel im Jahr 1981 sowie durch das Technologie-Embargo während und nach des Iran-Irak-Krieges 1980 bis 1988, an das sich auch Rußland und China hielten. Im ersten Golfkrieg "Desert Storm" 1991 wurde der Großteil der Anlagen zerstört. Nach dem Einmarsch der USA in den Irak 2003 wurden keine Beweise für eine Wiederaufnahme des Atomwaffenprogramms und für die Existenz von atomaren Massenvernichtungswaffen gefunden.

  • Libyen: Hat im Dezember 2003 angekündigt, alle Programme für Massenvernichtungswaffen aufzugeben und internationale Inspektionen zuzulassen.

  • Schweiz: 1945 Bildung der geheimen Studienkommision für Atomenergie (SKA) unter Vorsitz des Physikers Paul Scherrer mit dem Ziel eine Schweizer Atombombe anzustreben. Diese Bestrebungen wurden letztlich erst in den 1970ern durch die Ratifizierung des Atomwaffensperrvertrages durch die Schweiz endgültig beendet.

  • Südafrika: Südafrika entwickelte unter der Apartheid-Regierung mit israelischer Hilfe eine Atomwaffe und führte im September 1979 einen Test vor der Küste durch. Kurz vor dem Ende der Apartheid zerstörte Südafrika seine sechs Atomwaffen, um dem Atomwaffensperrvertrag 1991 beizutreten und sich damit wieder in die internationale Gesellschaft eingliedern zu können. Bis 1994 wurden alle südafrikanischen Atomwaffenanlagen komplett abgebaut.

  • Kasachstan: Hat nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Atomwaffen besessen, diese aber an Russland abgetreten.




Grundsätzlich kann man davon ausgehen, daß alle technologisch entwickelten Staaten mit genügend Einsatz von Geld und Personal auch in der Lage wären, eine Atombombe zu entwickeln.


blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin