Er wuchs als eines von zehn Kindern eines jüdischen Schankwirtes auf. Schalom erhielt eine traditionelle jüdische Erziehung. Doch bald wurde er von der europäischen Kultur und Literatur angezogen und zog zuerst in die Stadt Wlozlawek und von dort nach Warschau. Er begann hebräisch zu schreiben. Nachdem er aber I. L. Peretz kennenlernte, wechselte er zum Jiddischen. In Warschau lernte er auch seine Frau Mathilde, die Tochter des Schrifstellers M. M. Shapiro kennen.
Während des Ersten Weltkrieges und nach 1938 lebte Schalom Asch in den USA. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Bat Yam, einem Vorort Tel Avivs. Dort befindet sich in seinem ehemaligen Wohnhaus ein Museum.
Werk
Zu Aschs Spätwerk gehören die von der jiddischen Presse kontrovers diskutierten The Nazarene (1939; dt. Jesus: der Nazarener), The Apostle (1943; dt. Der Apostel) und Mary (1949; dt. Maria), biographische Romane über Jesus, Maria und den Apostel Paulus. Er versuchte, zur Versöhnung von Christentum und Judentum beizutragen.
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