Die Arnulfinger sind die Nachkommen von BischofArnulf von Metz. Sie sind, zusammen mit den Pippiniden, eine der dynastischen Linien die zu den Karolingern führten. Arnulf von Metz wurde später heilig gesprochen.
Die Macht der Arnulfinger entstand durch das enge Bündnis zwischen Arnulf und Pippin dem Älteren, den beiden Führern des austrasischen Adels. Pippins Tochter Begga wurde mit Arnulfs Sohn Ansegisel verheiratet. Arnulf und Pippin der Ältere waren die Spitzen der austrasischen Adelsverschwörung gegen Königin Brunichild.
Pippins Söhnen wurden entscheidende Ämter übertragen:
Grimoald II. wurde um 700 Hausmeier Neustriens, Drogo dux in der Champagne. Karl Martell, Sohn Pippins aus einer Friedelehe gilt als Neugründer der Dynastie, nach ihm nun Karolinger benannt. Die Besitzungen der Arnulfinger lagen um Metz und Verdun, die der Pippiniden in den Ardennen, im Hasbengau und in Toxandrien.
Literatur
Dahn Felix: Die Völkerwanderung; Germanisch-Romanische Frühgeschichte Europas. Verlag Hans Kaiser Klagenfurt 1977
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