Nach dem Besuch der Volks- und der Berufsschule absolvierte Arendt eine Ausbildung zum Bergmann und war dann von 1939 bis 1947, unterbrochen durch Arbeitsdienst, Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft, im Bergbau tätig. Von 1947 bis 1949 besuchte er jeweils ein Jahr die Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main sowie die Akademie für Gemeinwirtschaft in Hamburg. Von 1948 bis 1955 war er dann bei der Presseabteilung der IG Bergbau und Energie (heute: IG Bergbau-Chemie-Energie) in Bochum, zuletzt ab 1954 als kommissarischer Leiter der Pressestelle tätig. 1955 rückt er dann in den geschäftsführenden Vorstand der IG Bergbau und Energie auf und wird schließlich 1964 mit überragender Mehrheit zu ihrem Vorsitzenden gewählt. 1967 wird er zusätzlich Präsident des Internationalen Bergarbeiterverbandes. Mit der Ernennung zum Bundesminister scheidet Arendt 1969 aus diesen Ämtern aus.
Partei
Seit 1946 ist Arendt Mitglied der SPD. Von 1968 bis 1979 ist er Mitglied im SPD-Bundesvorstand. Von 1973 bis 1979 war er zudem Mitglied des Präsidiums der SPD.
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