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Apollon

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[Bild extern:] Apollon mit Leier und Greif (Rom, Kapitol)


Apollon mit Leier und Greif (Rom, Kapitol)

[Bild extern:] Apollon und Marsyas (Relief)


Apollon und Marsyas (Relief)

Apollon, (griech.: der Zerstörer, Vernichter, oder aber der Unheilabwehrer; dt. Apoll, lat. Apollo), auch Phoibos, ist ein Gott der griechischen Mythologie. Er ist Sohn des Zeus und der Leto und der Zwillingsbruder der Göttin Artemis. Er wurde auf der schwimmenden Insel Delos geboren. Er wurde in späterer Zeit auch mit Helios gleichgesetzt. Das Heiligtum in Delphi, die bedeutendste Orakelstätte der Antike, war ihm geweiht.


Apollon galt als Gottheit des Lichts, des Frühlings und der sittlichen Reinheit und Gemäßigkeit sowie als Gott der Mantik und der Künste, insbesondere der Musik, der Dichtkunst und des Gesanges; in dieser Funktion stand er den Musen vor. Aber auch in anderen Bereichen des Lebens spielte er eine Rolle: Er brachte Tod und Vernichtung, gleichzeitig aber auch Rettung vor Gefahren (z.B. in der Funktion des "Apollon Smintheus", des "Vernichters der Mäuse" oder des "Apollon Lykeios" als Beschützer der Herden vor den Wölfen). Seine Rache verübte er durch gezielte Bogenschüsse; auf diese Weise sandte er z.B. die Pest in das Lager der Griechen während des Trojanischen Krieges, nachdem diese die Tochter eines Apollonpriesters gefangen genommen und zur Sklavin gemacht hatten.


Abgesehen von seinen Liebschaften und dem musikalischen Wettkampf mit dem Hirtengott Pan tritt Apollon in allen Geschichten, die von ihm erzählt werden, als Vernichter auf. So tötete er den Riesen Tityos, der seine Mutter vergewaltigen wollte; er tötete auch den Satyr Marsyas, weil der sich nachsagen ließ, schönere Musik zu machen als der Gott. Dem Orest befahl er, seine eigene Mutter Klytämnestra zu töten, um damit den Mord an seinem Vater Agamemnon zu rächen. Die Erinyen, die so etwas nicht dulden, schlugen Orest darauf mit Wahnsinn, Apollon verteidigte ihn dann aber vor dem Areopag in Athen gegen die Furien und Klytämnestras Geist.


Inhaltsverzeichnis


1 Taten

2 Geliebte und Nachkommen

3 Quellen

4 Siehe auch


Taten

Die erste Tat im Leben Apollons war die Tötung der Schlange Python, der Feindin seiner Mutter Leto. Da diese Schlange, die außergewöhnliche prophetische Kräfte besessen hatte, eine Tochter der Gaia (Mythologie) gewesen war, musste er zur Sühne nach Tarrha auf Kreta reisen und dort eine Reinigungszeremonie durchführen. Einmal wagte Apollon sogar, gegen seinen Vater Zeus zu rebellieren: Als dieser seinen Sohn Asklepios tötete, rächte sich Apollon durch den Mord an den Kyklopen. Als Strafe für diese Tat musste Apollon dann in den Schafställen des Königs Admetos von Pherai arbeiten bzw. dessen Kühe hüten. Da er sich dem Admetos als Fremdling genaht hatte und sehr freundlich aufgenommen worden war, sorgte er dafür, dass seine Tiere alle Zwillinge zur Welt brachten und half ihm auch dabei, Alkestis, die Tochter des Pelias zu gewinnen. Zusätzlich half er ihm gegen die Erinyen, als er sterben sollte.


Geliebte und Nachkommen

Seine männliche Geliebte waren Acantha, Cyparissus und Hyacinth.


Die weibliche Geliebten und seine Nachkommen mit ihnen waren:




Quellen



Siehe auch

  • Portal Mythologie


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