Apel arbeitete nach Ausbildung zum Werkzeugmacher und Schlosser von 1935 bis 1937 als Konstrukteur und Werkzeugmacher in Neuhaus. Von 1937 bis 1939 studierte er an der Ingenieurschule Ilmenau mit dem Abschluss als Maschinenbauingenieur. 1939 wurde er zum Wehrdienst eingezogen und zur Heeresversuchsanstalt Peenemünde kommandiert. Nach der Entlassung aus dem Militärdienst war er dort als Betriebsingenieur und Assistent des Betriebsdirektors, 1943 als Leiter des Entwicklungsbetriebes dienstverpflichtet.
Kurz vor der Zerstörung der Versuchsanstalt durch alliierte Bomber wurde er zu den Linke-Hoffmann-Werken nach Breslau kommandiert. Auf Antrag der Linke-Hoffmann-Werke (LHW), die Teile für die A4 fertigten, wurde er 1944 vom Heereswaffenamt freigegeben und als Oberingenieur und Assistent des Technischen Direktors der LHW eingestellt.
Wegen seiner Kenntnisse der deutschen Raktentechnik wurde er von der sowjetischen Besatzungsmacht zunächst nach Nordhausen, danach von 1946 bis 1952 als Leiter eines Versuchbetriebes auf der Insel Gorodomilja in die UdSSR verpflichtet.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er im Ministerium für Maschinenbau und im Ministerium für Schwermaschinenbau tätig. Seit 1953 war er stellvertretender Minister (unter Heinrich Rau), von 1955 bis 1958 Minister für Schwermaschinenbau.
Apelt wurde 1954 Kandidat, 1957 Mitglied der SED und war seit 1958 Leiter der Wirtschaftskommission beim Politbüro des Zentralkomitees (ZK) der SED. Seit 1958 war er als Abgeordneter der Volkskammer Vorsitzender ihres Wirtschaftsausschusses. 1958 wurde er Kandidat, 1960 Mitglied des ZK der SED, 1962 Kandidat des Politbüros des ZK der SED. 1963 wurde er mit dem Banner der Arbeit, 1964 mit dem Vaterländischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Als Mitglied des Präsidiums (später stellvertretender Vorsitzender) des Ministerrates (in Nachfolge von Karl Mewis) und Vorsitzender der Staatlichen Plankommission war er Anfang der 1960er Jahre entscheidend an der Umsetzung des "Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung der Volkswirtschaft (NÖS)" beteiligt. An der Seite Walter Ulbrichts war er an den kontroversen Auseinandersetzungen um die weitere Wirtschaftspolitik und die Wirtschaftsverhandlungen mit der UdSSR nach dem Tod Chrustschows beteiligt. Kurz vor Unterzeichnung des Wirtschaftsabkommens von 1966 bis 1970 nahm er sich, nach Angaben seines Nachfolgers Gerhard Schürer, mit seiner Dienstwaffe das Leben.
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