Im Jahr 2000 entdeckte Dr. Daniel Polz vom DAI das seit etwa 1860 verschollene Grab des Anjotef VII. in Dra Abu el-Naga. Hinweise auf die Lage gab dabei der Papyrus Abbott ("Grabräuberpapyrus"). Das Grab war ehemals überbaut mit einer kleinen Pyramide mit 11 m Basislänge und einer (errechneten) Höhe von ca. 13 m.
Bereits Mariette fand zwei zerbrochene Obelisken mit komplettem Königstitular, die leider auf dem Transport nach Kairo verloren gingen.
Polz entdeckte im verfüllten Grabschacht über 250 Keramikgefäße sowie einen stark beschädigten Steinkopf des Königs.
Für die Chronologie der 17. Dynastie hat der Fund ebenfalls große Bedeutung: von Beckerath datierte Anjotef Nub-Cheper-Rê noch als Anjotef V. an den Beginn der 17. Dynastie, Polz rückt ihn in die Nähe der Könige Senachtenre und Seqenenre. Damit wird er zu Anjotef VII.
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