Die (kurzfristige) Angebotsfunktion zeigt in der Mikroökonomie für alternative Produktpreise (die die Unternehmung bei vollkommener Konkurrenz nicht beeinflussen kann, Mengenanpasser) die jeweils gewinnmaximierenden Produktionsmengen. Sie ist der aufsteigende Ast der Grenzkostenfunktion beginnend im Betriebsminimum und wird aus der Preis-Grenzkosten-Regel gewonnen. Preissetzende Unternehmen haben keine Angebotsfunktion.
Die Angebotsfunktion einer Branche wird durch Aggregation der Angebotsfunktionen der einzelnen Unternehmen gewonnen. Mit der Fristigkeit der Betrachtung nimmt die Elastizität des Angebots zu.
Siehe auch : Gesetz des Angebots
Dieser Text basiert auf dem Mikroökonomie-Glossar von Professor Wilhelm Lorenz und ist unter GNU-FDL lizensiert.
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