Auf ihren ersten beiden Veröffentlichungen ("Prilege of evil" und "The Karelian Isthmus") präsentierte sich die Band noch recht unausgereift und ganz unter dem Eindruck des damaligen Death Metal-Booms. Ihr nachfolgendes Album "Tales From The Thousand Lakes" (1994) gilt hingegen als Meilenstein des Metal. Auf diesem Album vereinen Amorphis auf gekonnter Weise Stilelemente des Death Metal/Doom Metal mit Folklore-Elementen. Erstmalig experiementierte man auch mit "cleanem" Gesang. Auf dem 96er Album "Elegy" präsentierte man sich weniger düster, dafür aber deutlich experimenteller, so flossen z.B. Einflüsse aus den siebziger Jahren in die Musik der Band ein.
Mit "Tuonela" (1999) sagte man dem Grunzgesang endgültig ab, überzeugte aber durch gute Rockmusik, ein Trend, welcher sich auch auf den beiden letzten Alben, "Am Universum" (2001) und "Far From The Sun" (2003), fortsetze. Obwohl Amorphis das Image und die Musik einer reinen Metal-Band hinter sich gelassen haben, gehören sie für Freunde ausgereifter (und auch härterer) Rock-Musik nach wie vor zur Speerspitze der skandinavischen Musikszene.
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