Am Wind bezeichnet beim Segeln den Kurs des Bootes, bei dem der Einfallswinkel des scheinbaren Windes weniger als 90° in Bezug auf die Richtung des Buges beträgt. Wenn der Wind allerdings direkt von vorn einfällt, wird kein Vortrieb mehr erzeugt, das Boot kommt zum Stehen, steht somit im Wind bevor es wieder zu treiben beginnt. Der minimal mögliche Einfallswinkel des Windes ist von der Konstruktion des Bootes und der Segel abhängig. Bei Regattabooten liegt der minimal mögliche Einfallswinkel des Windes bei 30°. Der Bereich des kleinsten Winkels wird hoch am Wind genannt. Der Wind fällt somit schräg von vorn ein, das Boot segelt hoch am Wind. Andere Kurse des Bootes in Bezug auf die Windrichtung sind: Vor dem Wind, Raumschot und Halbwind.
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