Graf Dietrich von Altena-Isenberg, (geb. um 1215, gest. 1301), Sohn und Nachfolger von Graf Friedrich von Isenberg.
Nachdem die väterliche Isenburg bei Hattingen1226 geschleift war, erschien Graf Dietrich von Isenberg 1232 an der Lenne. Er errichtete zunächst eine sog. Wallburg, später die steinerne Limburg, die heute als Schloss Hohenlimburg bei Hagen bekannt ist. Er überträgt die Burg seinem Onkel, Herzog Heinrich von Limburg, und erhält sie als Lehen zurück.
Vorübergehend war Graf Dietrich auch Burgherr der um 1241 errichteten Neuen Isenburg in Essen, auf die er 1248 offiziell verzichten musste.
Am 1. Mai1243 erfolgt der Friedensvertrag zwischen Graf Dietrich und Graf Adolf I. von der Mark. Graf Dietrich erhält die Hoch- und Gogerichtsbarkeit für einen Teil des ehemaligen väterlichen Besitzes. Diese Gerichtshoheit erweist sich als entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung der späteren Grafschaft Limburg im Gebiet zwischen Ruhr, Lenne und Volme, das inmitten der Grafschaft Mark liegt und im Osten an das Herzogtum Westfalen grenzt.
Er begründete die Grafenlinie Limburg/Lenne, nannte sich bis zu seinem Tode aber immer noch zusätzlich Graf von Isenberg.
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