wer ist, was ist, wo ist, wann war, was war - Lexikon / Chronik / Biografie / Wissen - Alexander II. (Russland)


Werbung

Produkte / Services :|: Chronik CD :|: als Startseite | zu den | empfehlen :|: Impressum
Lexika @ InfoBitte.de :|: Universal-Lexikon | WeltKunst | Geteiltes Deutschland | Zweiter Weltkrieg
WeltChronik.de :|: Welt | Deutschland | Kultur/Kunst/Technik :|: BildDatenBank :|: Biografien

Navigation

WeltChronik
Deutsche Chronik
KulturChronik
Biografien
Bilddatenbank
Kalenderblatt
Epochen
Lexika @ InfoBitte.de
Produkte

Suchfunktionen
Chronik-Jahr direkt

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'
PARTNER
Ahnenforschung

Quellen für die Schule

FREE 4 WebMasters

Wir haben eine ganze Palette kostenloser Angebote von uns
für WebMaster und HomePage Besitzer aufbereitet

Holen Sie sich hier ab

was Sie gerne einsetzen würden
Suchfunktionen, Kalenderblatt, uam
für Ihre WebSite



Alexander II. (Russland)
eine InfoBitte / WeltChronik
Biografie / Biographie / Biography

* 29. April 1818 - † 13. März 1881

Entwickelt von ICA-D aus der XML-Version der deutschen WikiPedia
© 2004/2005 ff by de.wikipedia.org, teilw. by ICA-D
blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

[Bild extern:] Zar Alexander II.


Alexander II. Nikolajewitsch (Russisch Александр II Николаевич; * 29. April (17. April russischer Zeitrechnung) 1818; † 13. März/1. März 1881 in St. Petersburg), Zar von Russland aus dem Haus Romanow-Holstein-Gottorp, Sohn des Zaren Nikolaus I. und der Kaiserin Alexandra Fjodorowna, wurde unter der Leitung des Dichters Wassili Schukowski erzogen. Er galt als friedlich, weise und wohlwollend, aber auch wankelmütig und wenig tatkräftig.


Alexander II. heiratete am 16. April 1841 Maria Alexandrowna von Hessen-Darmstadt (* 8. August 1824 als Maximiliane Wilhelmine Auguste Sophie Marie von Hessen-Darmstadt (Maximiliane von Hessen-Darmstadt), mit der er acht Kinder hatte:




Als Alexander nach dem Tod seines Vaters 2. März/18. Februar 1855 den Zarenthron bestiegen hatte, befand sich Russland im Krimkrieg, der unter Alexander zunächst unverändert fortgesetzt wurde. Der Zar besuchte im November selbst Odessa und die Krim.


Der Pariser Frieden (1856) beendete diesen Krieg. Er schwächte zwar Russlands Machtstellung im Orient sehr, doch erholte es sich von dieser Niederlage durch die nach außen wie im Innern vorsichtige, aber energische Politik des Kaisers bald völlig. Auch nach diesem Frieden wurde die Unterwerfung der kaukasischen Bergvölker fortgesetzt, während zugleich die weiten Gebiete zwischen dem Kaspischen Meer und dem Aralsee unter russischen Einfluss gebracht und zum Teil völlig okkupiert wurden.


Als Reaktion auf die in der Niederlage im Krimkrieg zutage getretene Rückständigkeit Russlands nahm Alexander weit reichende Reformen in Angriff, deren wesentlichste Bestandteile die seit 1862 durchgeführte Aufhebung der Leibeigenschaft und eine neue Militärorganisation waren. Alexander setzte diese Reformen gegen große Widerstände durch.


1863 wurde der polnische Aufstand mit schonungsloser Härte niedergeworfen. Die große Bedeutung der Reformen und die völlige Umgestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse, die sie zur Folge hatten, erzeugten in vielen Bevölkerungsgruppen Ablehnung. Im Zuge dieser Unzufriedenheit und als Folge der immer noch bestehenden großen Ungleichheit in der Gesellschaft breiteten sich sozialistische, kommunistische und nihilistische Ideen aus und gewannen an Bedeutung. Gleichzeitig stärkte der Sieg über Polen nationalistische Gefühle und führte zum Erstarken des Panslawismus. Alexander machte keine ernsthaften Versuche, die Korruption in der Bürokratie zu unterdrücken; vielmehr duldete er korrupte Beamte in seiner nächsten Umgebung in hohen Stellungen. Daher stieg die Unzufriedenheit im Volk gegen Alexanders Regierung weiter.


Ein im April 1866 von dem Revolutionär Karakosow versuchtes Attentat auf den Kaiser, das durch den Bauern Kommissarow verhindert wurde, veranlasste eingehende Untersuchungen, die die Existenz zahlreicher politischer Geheimbünde aufdeckten. Dieses und ein zweites Attentat, das während der Pariser Weltausstellung 1867 von einem Polen, Berezewski, versucht wurde, machten auf den Kaiser tiefen Eindruck und verminderten seine Neigung zu Reformen. Die Zensur wurde in alter Strenge wiederhergestellt und ein umfassendes polizeiliches Überwachungssystem eingerichtet.


Während des Kriegs zwischen Österreich und Preußen 1866 bewahrte Alexander eine neutrale, aber preußenfreundliche Haltung. Auch während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 lagen Alexanders Sympathien bei Deutschland, was er unter anderem durch Ordensverleihungen an die deutschen Heerführer und durch Ernennung des Kronprinzen und des Prinzen Prinz Friedrich zu russischen Generalfeldmarschällen zeigte. Infolge dieses Kriegs stieg Alexanders Einfluss: der neue deutsche Kaiser war nicht nur mit ihm verwandt, sondern ihm auch aus Dankbarkeit für seine Unterstützung verpflichtet, während Frankreich sich um sein Wohlwollen in einem eventuellen Revanchekrieg bemühte. Zu einer Krise kam es am 15. August 1879, als der Zar dem deutschen Kaiser den sogenannten Ohrfeigenbrief zusandte. Alexander bewahrte aber seine deutschfreundliche Haltung und schloss 1872 in Berlin beim Dreikaisertreffen das Dreikaiserbündnis, das auf einer persönlichen Zusammenkunft mit den Kaisern Wilhelm I. von Deutschland und Franz Joseph I. von Österreich im September des Jahres in Berlin geschlossen wurde. Damit wurden die lange bestehenden Spannung zwischen Russland und Österreich-Ungarn zunächst abgebaut und der Frieden in Europa vorübergehend gefestigt.


Alexander erklärte Russland für neutral in einem etwaigen Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich und erlangte dafür freie Hand im Osten. Der Feldzug nach Chiwa 1873 erweiterte Russlands Macht im Innern Asiens beträchtlich, hatte aber zunächst noch keinen Konflikt mit England zur Folge. Im Gegenteil schien sich 1874 durch die Heirat der einzigen Tochter Alexanders, Maria, mit dem Herzog von Edinburgh sogar eine Annäherung zwischen Russland und England anzubahnen. Im Mai machte Alexander in England einen Staatsbesuch.


Währenddessen reorganisierte er die Armee nach deutschem Muster. Noch ehe diese Reorganisation beendet war, wurde Alexander fast wider Willen durch die Ausbreitung des Panslawismus vor allem in Adels- und Beamtenkreisen zum Engagements Russlands auf dem Balkan gedrängt. Er duldete die Unterstützung Serbiens und Montenegros durch Freiwillige und Gelder, wurde selbst Pate für einen Sohn des serbischen Fürsten Milan III. und nahm öffentlich für die Christen in der Türkei Stellung.


Im April 1877 erklärte Russland der Türkei den Krieg. Alexander zog mit Gortschakow nach Bessarabien, folgte der vorrückenden Donauarmee durch Rumänien nach Bulgarien und schlug sein Hauptquartier in Gorny Studen auf, wo er auch während der militärischen Rückschläge blieb, die Russland im Juli bis September erlitt. Als mit dem Fall von Pleven wieder ein Erfolg erzielt wurde, kehrte er 15. Dezember 1877 nach Sankt Petersburg zurück, wo er am 22. mit großem Jubel empfangen wurde.


Auch nach dem Krieg blieb seine Lage inmitten der sich bekämpfenden Richtungen in Russland schwierig, besonders nach neuen Anschlägen von Nihilisten 1879. Auf Alexander selbst wurden mehrere Anschläge verübt: am 14. April 1879 schoss Alexander Konstantinowitsch Solowjew auf ihn; am 1. Dezember 1879 versuchten Nihilisten, bei Moskau den Eisenbahnzug, in dem Alexander fuhr zu sprengen; am 17. Februar 1880 gab es einen Versuch, das Winterpalais zu sprengen. Als Reaktion wurde die Überwachung und Verfolgung von Regimegegnern verschärft.


Am 3. Juni 1880 starb die Kaiserin Maria Alexandrowna. Wenige Wochen darauf, am 19. Juli 1880 heiratete er in morganatischer Ehe Fürstin Jekaterina Dolgorukij, mit welcher er schon seit längerer Zeit ein Verhältnis gehabt hatte, und mit der er bereits vier Kinder hatte:




Alexander plante auch weiterhin Reformen der Gesellschaft.


Am 13. März (1. März) 1881 starb Alexander durch ein Sprengstoffattentat der Untergrundorganisation Volkswille.


blättern» voriger Artikel | Hauptseite | nächster Artikel «blättern

Dieser Beitrag ist aus der XML-Version der deutschen WikiPedia® entwickelt worden und unterliegt inhaltlich den GNU FDL-Lizenzbestimmungen. Linkziele außerhalb der wikipedia-Inhalte unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Anbieter




Wörterbuch


Produkte
2000 Jahre
Chronik CD-ROM


Kalenderblatt in
Schmuckblatt
Ausführung


Geburtstags-Bios

Suchen/Google-Ads
Kalenderblatt
druckfertig
( DirectDownloads )
Kalenderblätter
druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter
zum Selbstdrucken

im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5
über Click&Buy
JAN | FEB | MÄRZ
APRIL | MAI | JUNI
JULI | AUG | SEPT
OKT | NOV | DEZ

Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen
Andere Einzeltage
oder Zahlungsarten

bitte HIER bestellen


© 2000 ff by ICA-D, D-76751 Jockgrim, Germany
Verantwortlich im Sinne des Presse- und Multimedia-Rechts: Dipl.-Ing. Rainer Detering, Waidweg 18, 76189 Karlsruhe


| Immer | Unsere | InfoBitte weiterempfehlen
KALENDERBLATT von HEUTE | SUCH-Funktionen ALLE und nach BEREICHEN | Startseite
Welt-Chronik | Kunst-, Kultur-, Technik-Geschichte | Deutsche Chronik | 2000 Biografien | Bild-Datenbank
Gesetzestexte | SkateGuide | Online Jigsaw Puzzles | GeschenkTip | Produkte, Services, Impressum



*NEU* bei InfoBitte *NEU*



die deutsche WikiPedia
bei InfoBitte.de mit
650,000 Querverweisen zu
2000 Jahre Chronik



InfoBitte
Portal zu Portalen
Hauptseite


Suchfunktionen

Wissen, Biografien, Geschichte
besser gezielt suchen mit
domain-Filterung

die Links führen im neuen Fenster
zu den jeweiligen Hauptseiten,
das Anklicken eines Buttons zur
Filterung für die Google-Suche



Google
Lexika @ InfoBitte.de

ib InfoBitte.de (alle Lexika)
ib Universal-/Hand-Lexikon
die WikiPedia @ InfoBitte
ib L. WeltKunstGeschichte
ib L. Geteiltes Deutschland
ib L. Zweiter Weltkrieg

2000 Jahre Chronik

WeltChronik.de (Texte)
  
WeltChronik auf CDROM
deutsche Geschichte
Kultur-/TechnikGeschichte
WeltChronik Bilder
Chronik Biografien

Google
2000 Jahre Chronik
offline auf CDROM

Hier Kaufen


WeltChronik Jahr...
(eigene Suchfunktion)

Nur Zahl eingeben
Bereich: '0'-'2001'





Diese Web Site verdient ihr Geld durch Produktverkäufe (CD-ROM, downloads) und in erster Linie durch Anzeigen. Wenn Sie als Webmaster zuverlässige Partner suchen für Ihr eigenes Anzeigenschäft, dürfen Sie sich gerne auf unsere Empfehlungen stützen:
z.B.: GigaCash & ProfiWin