Eigentlich war Albrecht für eine geistliche Laufbahn bestimmt. Als aber einer seiner beiden in Bayern-München regierenden Brüder starb (Johann IV.) kehrte er aus Pavia, wo er studierte, nach München zurück und trotzte seinem Bruder Sigismund die Mitregierung ab. Auch die beiden jüngsten Brüder Christoph und Wolfgang wollten daraufhin an der Regierung teilhaben. Herzog Albrecht strafft die Zügel und will vor allem Herzog Christoph den Starken in Zaum halten, der in den Straubinger Landen und im Bayerischen Wald in der Ritterschaft seine Unterstützer fand.
Herzog Sigismund zieht sich daraufhin 1467 in seine Schlösser zurück und Albrecht regiert fortan allein.
1485 gewinnt er durch das Aussterben der Herren von Abensberg deren Herrschaft hinzu, 1486 schließt sich die bankrotte ReichsstadtRegensburg dem Herzogtum an, 1487 heiratete er Kunigunde von Österreich, die Tochter Kaiser Friedrichs III., schließlich bekam er von seinem VetterSiegmunddem Münzreichen noch ganz Habsburgisch-Schwaben (Vorderösterreich) überschrieben, so dass er enorm an Macht hinzugewann.
Dem Kaiser, den schwäbischen Herrschern und Reichsstädten und den Rittern der Straubinger Lande gefiel das gar nicht und so bildeten sie den Schwäbischen Bund. Kaiser Friedrich III. stellt daraufhin Albrecht IV.
Im Frieden von Augsburg 1492 gab Albrecht IV. daraufin alle Erwerbungen wieder ab, so dass ihm der große Krieg erspart blieb.
Der große Krieg folgte 1503 mit dem Landshuter Erbfolgekrieg. Herzog Georgder Reiche von Bayern-Landshut war gestorben und wollte sein Erbe gegen die Hausverträge der Wittelsbacher an seine Tochter Elisabeth überschreiben, die den Pfalzgrafen Rupprecht geheiratet hatte.
Rupprecht hatte die Pfälzer und Böhmen hinter sich, Albrecht den Schwäbischen Bund und König Maximilian. 1504 nach dem Tod von Rupprecht und Elisabeth wurde der Landshuter Erbfolgekrieg unter großen Verlusten beendet und Ober- und Niederbayern nach zweieinhalb Jahrhunderten wieder vereint.
Um die Einheit Bayerns in Zukunft zu wahren, erließ 1506 Albrecht IV. das Primogeniturgestz, das aussagt, dass in Zukunft das Land unteilbar sein sollte und der männliche Erstgeborene der zukünftige Erbe sein sollte.
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