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Albrecht I. (Brandenburg)
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Biografie / Biographie / Biography

* um 1100 - † 18. November 1170

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Albrecht der Bär (*um 1100; † 18. November 1170 an unbekanntem Ort) aus dem Haus der Askanier trieb die deutsche Ostkolonisation voran und war im Jahr 1157 der Gründer der Mark Brandenburg und zugleich erster Markgraf von Brandenburg. Mit Albrecht kam die Nordmark als Mark Brandenburg zum Kaiserreich.


Inhaltsverzeichnis


1 Kurzbiographie, Titelübersicht

2 Albrechts Wirken bis 1133, Markgraf der Nordmark

3 Gründer der Mark Brandenburg

  3.1 Politisch-Geographische Situation im Osten

    3.1.1 Die Slawen in den Ostgebieten

    3.1.2 Erste Ostsiedlung, erste Marken

    3.1.3 Einbindung des Hevellerfürsten Pribislaw-Heinrich ins Kaiserreich

  3.2 Gründung der Mark Brandenburg und Markgraf

    3.2.1 Nachfolger von Pribislaw-Heinrich

    3.2.2 Verlust und Rückeroberung

    3.2.3 Territorium der Mark und Siedlungspolitik

4 Albrechts vergeblicher Kampf um Sachsen

  4.1 Herzog von Sachsen, 1138-1142

  4.2 Koalition gegen Heinrich den Löwen

5 Zeitgenössische Urkunden und Berichte, Biographien

6 Quellen, Literatur, Web-Links


Kurzbiographie, Titelübersicht

Albrecht (Adelbertus) von Ballenstedt, auch Albrecht I., war einziger Sohn des askanischen Grafen Otto der Reiche und von Eilika Billung von Sachsen. Der Geburtsort von Albrecht, der als Albrecht der Bär in die Geschichte einging, ist unbekannt. Eine schlüssige Deutung des Namenzusatzes der Bär liegt nicht vor.


Mit siebzig Jahren erreichte Albrecht ein für diese Zeit ungewöhnlich hohes Alter. Der oft angegebene Sterbeort Stendal ist nicht belegt. Albrechts Grab liegt mit einiger Sicherheit im askanischen Hauskloster Ballenstedt am Harz. Er war seit 1125/1126 mit einer Sophie, Schwester der Äbtissin Beatrix von Quedlinburg verheiratet, die zehn Jahre vor ihm starb. Seit dem 19. Jahrhundert sieht man in ihr eine Angehörige der Familie der Grafen von Winzenburg, doch handelt es sich dabei lediglich um eine Hypothese. Das Paar hatte drei Töchter und sieben Söhne, darunter Otto I., Albrechts Nachfolger als Brandenburger Markgraf im Jahr 1170.


Bedeutende Söhne:




Albrecht der Bär führte folgende Titel:




Albrecht der Bär war ein Mann, der in dem steten Wandel des 12. Jahrhunderts mit Diplomatie und Gewalt jede Chance zum regionalen Machtzuwachs zu nutzen versuchte und dabei mit der Nordmark sein Interesse schon früh auf die Ostgebiete richtete. Neben der erfolgreichen Gründung der Mark Brandenburg war er zeitlebens, in späteren Jahren unterstützt durch einige seiner Söhne, in letztlich vergebliche innerdeutsche Kämpfe um Sachsen verwickelt. Obschon beide Themenkomplexe chronologisch ineinandergreifen, werden sie zur besseren Verständlichkeit getrennt dargestellt.


Albrecht nahm, neben den im folgenden genannten, an weiteren Kriegen und wahrscheinlich auch an einem Kreuzzug teil. Dem Biographen Partenheimer gilt Albrecht ferner als Gründer des Fürstentums Anhalt. Um 1160 leitete Albrecht der Bär die städtische Entwicklung Stendals mit der Verleihung eines Marktes ein.


Albrechts Wirken bis 1133, Markgraf der Nordmark

Als Erbe des Hauses Anhalt, als Graf von Ballenstedt, herrschte er nach dem Tod des Vaters im Jahr 1123 über die askanischen Besitzungen im Harzer Raum, die sich bis zum Fluss Mulde erstreckten. In den ersten Jahren seines selbständigen politischen Wirkens, zwischen 1123 und 1131, war er - gegen den Willen des Kaisers - Markgraf der Lausitz. Die Aberkennung dieser Markgrafschaft stufte ihn 1131 in die relative Bedeutungslosigkeit eines Grafen zurück. In den Jahren 1132/1133 nahm er am Italienfeldzug Kaiser Lothars teil, der sich für Albrechts Verdienste erkenntlich zeigte, indem er ihm die Mark im Nordosten seines Reiches als Lehen gab, nachdem der bisherige Markgraf Konrad in Italien durch einen Pfeilschuss gefallen war. Mit Albrechts Ernennung zum Markgrafen der Nordmark im Jahr 1134 nahm die spätere Mark Brandenburg ihren ersten Anfang. Um 1134 überließ der Kaiser dem Askanier zudem das thüringische Erbe Weimar-Orlamünde.


Gründer der Mark Brandenburg

Politisch-Geographische Situation im Osten

[Bild extern:] Fiktiver Querschnitt durch einen slawischen Burgwall des 10./11. Jahrhunderts


Die Slawen in den Ostgebieten

Im Zuge der Völkerwanderungen im 4. und 5. Jahrhundert verließen die Sueben, der elbgermanische Teilstamm der Semnonen, bis auf wenige Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein, Schwaben. Im 6. und 7. Jahrhundert zogen in den vermutlich weitgehend freien Raum slawische Stämme ein, die überwiegend aus Polen und Mähren kamen.


Östlich einer Linie der Flüsse Havel-Nuthe, im heutigen Barnim und in Ostteltow, siedelten die Sprewanen, die ihre Hauptburg am Zusammenfluss von Spree und Dahme in Köpenick bildeten. Westlich der Flüsse, im heutigen Havelland und in der südlich angrenzenden Zauche, lebten die Heveller, die sich selbst Stodoranen nannten und ihre Hauptburg in Brandenburg (Brenna), der heutigen Stadt Brandenburg errichteten und, neben kleineren Burganlagen, auf dem Gelände der heutigen Spandauer Zitadelle, Berlin, eine weitere größere Burg als strategisch wichtigen Außenposten unterhielten. Diese beiden Stämme im späteren Gebiet der Mark Brandenburg mussten sich nicht nur gegen die übermächtigen Feudalstaaten aus dem Westen wehren, sondern lagen gelegentlich auch untereinander und mit weiteren angrenzenden Slawenstämmen in oft kriegerischem Streit.


Erste Ostsiedlung, erste Marken

Nach den erfolgreichen Feldzügen im Jahre 808 gegen die Sachsen dankte Karl der Große den mit ihm verbündeten Slawenstämmen (Abodriten, Obodriten, Wenden) mit der Schenkung eines Teils des sächsischen Landes zwischen Elbe und Ostsee. Eine verhältnismäßig ruhige Zeit währte bis zum Jahr 928. Dann wurden die erst Anfang des Jahrhunderts errichteten Bistümer Brandenburg im Jahr 928 und Havelberg im Jahr 948 von den Slawen zerstört. In der folgenden sogenannten ersten Phase der deutschen Ostsiedlung eroberte König Heinrich I. in den Jahren 928/929 Brandenburg; die Stämme bis zur Oder wurden tributpflichtig. Unter Otto I. folgte 936 die Einrichtung von Marken, deutschen Grenzregionen im Slawenland. Im Lutizenaufstand von 983 verbündeten sich viele slawische Stämme und warfen die Deutschen erneut zurück; für rund 150 Jahre, bis zum Zerfall des Lutizenbundes Mitte des 11. Jahrhunderts, kam die deutsche Expansion von Bistümern und Marken zum Stillstand.


Einbindung des Hevellerfürsten Pribislaw-Heinrich ins Kaiserreich

Im Jahr 1127 kam in Brenna (Burg Brandenburg) der Hevellerfürst Pribislaw an die Macht. Den Deutschen gelang es, Pribislaw - fortan: Heinrich - zu christianisieren und das Heveller-Gebiet, Brandenburg bis Spandau, in das Deutsche Reich einzubinden. Die Brandenburg (Brennabor) wurde Reichsfeste und Bischofssitz. Die umstrittene Ostgrenze verlief damit zwischen den beiden slawischen Stämmen, den Hevellern und den Sprewanen, geographisch sehr grob gekennzeichnet auf einer Linie der Flüsse Havel-Nuthe. Auf der östlichen Seite in Köpenick (heute Berlin-Köpenick) residierte der Sprewanenfürst Jaxa von Köpenick (Jaxa de Copnic). Die Religion Jaxas und der Sprewanen wurde im Gegensatz zu den christianisierten Hevellern weiterhin von slawischen Gottheiten wie Radegast oder Triglaw bestimmt.


Gründung der Mark Brandenburg und Markgraf

Nachfolger von Pribislaw-Heinrich


[Bild:] Situation um 1150

Mit der zweiten Phase der Ostsiedlung trieb Albrecht der Bär die expansionistische Ostpolitik der Askanier entscheidend voran. Dabei erwies er sich als geschickter Diplomat. Schon in den Jahren 1123-1125 knüpfte er Kontakte zum Hevellerfürsten Pribislaw-Heinrich. Pribislaw wurde Taufpate von Albrechts erstem Sohn, Otto I., und übergab Otto als Patengeschenk die an den askanischen Streubesitz angrenzende Zauche. Im selben Jahr 1134, in dem er Albrecht zum Markgrafen der Nordmark ernannte, erhob Kaiser Lothar den Heveller Pribislaw-Heinrich in den Königstand (später wieder aberkannt). Mit dieser Maßnahme wollte Lothar vermutlich weiteren Machtausdehnungen des Askaniers von vornherein einen Riegel vorschieben. Noch um 1134 gelang es Albrecht allerdings, dem kinderlosen Christen Pribislaw-Heinrich die Zusage abzuringen, dass er nach Pribislaws Tod als dessen Erbe und Nachfolger eingesetzt würde. So konnte er nach dessen Tod im Jahre 1150 die Residenz der Heveller, die Burg Brandenburg, weitgehend unblutig übernehmen. Die Burg Spandau ließ er als askanische Burg neu errichten. Mit diesen Ereignissen wird das Jahr 1150 (statt 1157) von verschiedenen Historikern als der eigentliche Beginn der Geschichte der Mark Brandenburg betrachtet.


Verlust und Rückeroberung

Die Bevölkerung der Heveller, die im Gegensatz zu ihrem Fürsten zum Teil noch den alten slawischen Gottheiten nachhing, stand Albrechts Machtübernahme eher ablehnend gegenüber. So konnte der Sprewanenfürst Jaxa von Köpenick, der mit Pribislaw-Heinrich möglicherweise verwandt war und nach dessen Tod ebenfalls Anspruch auf Brandenburg erhob, mit einer Mischung aus Verrat, Bestechung, List und Gewalt und mit polnischer Hilfe die Burg Brandenburg besetzen und die Macht im Hevellerland an sich reißen. Die ältere Geschichtsforschung setzt diese Eroberung für das Jahr 1153 an, gesicherte Quellen zum Datum gibt es nicht. Die jüngere Forschung geht eher vom Frühjahr 1157 aus, da es laut Partenheimer nur schwer vorstellbar sei, dass Albrecht es sich angesichts seiner ungesicherten Position im Kaiserreich hätte erlauben können, der Besetzung vier Jahre lang tatenlos zuzusehen.


Am 11. Juni 1157 konnte Albrecht der Bär in blutigen Kämpfen die Macht in der Burg Brandenburg endgültig zurückerobern, Jaxa von Köpenick vertreiben und eine neue Landesherrschaft auf slawischem Boden begründen. Nachdem ihm der Titel schon zuvor mehrfach zugewiesen wurde, nannte er sich mit einer Urkunde vom 3. Oktober 1157 erstmals auch selbst Markgraf von Brandenburg (Adelbertus Die gratia marchio in Brandenborch). Daher gilt das Jahr 1157 als das tatsächliche Gründungsjahr der Mark Brandenburg. Dieses Datum bekommt einen offiziellen Anstrich nicht zuletzt mit der für den 11. Juni 2007 vorgesehenen Feier zum 850. Geburtstag der Mark.


Territorium der Mark und Siedlungspolitik

Die territoriale Ausdehnung dieser ersten Mark Brandenburg entsprach nicht der Ausdehnung des heutigen Flächenstaates. Lediglich das Havelland und die Zauche zählten dazu. Erst in den folgenden 150 Jahren gelang es den Askaniern, Gebiete östlich von Havel-Nuthe, die Uckermark und Regionen bis zum Barnim zu gewinnen und die Mark Brandenburg bis zur Oder auszudehnen.


Wahrscheinlich noch 1157 rief Albrecht der Bär Siedler in die neue Mark, die insbesondere aus der Altmark, dem Harz, Flandern (daher der Begriff Fläming) und den Rheingebieten in das Land kamen. Eine wichtige Rolle spielten dabei Holländer, die nach verheerenden Sturmfluten im eigenen Land gerne neue Siedlungsgebiete annahmen und mit ihrer Erfahrung im Deichbau zu den Eindeichungen von Elbe und Havel beitrugen, die in den 1160er Jahren in Angriff genommen wurden.


Albrechts vergeblicher Kampf um Sachsen

Herzog von Sachsen, 1138-1142

[Bild extern:] Sachsen, Nordmark und Slawengebiete im 12. Jahrhundert

Nach dem Tod des Kaisers im Jahre 1137 rief Kaiserin Richenza für Pfingsten 1138 einen Fürstenkonvent nach Quedlinburg ein, um mit einer Königswahl die Machtverhältnisse in Sachsen und im Reich neu zu regeln. Die Königin favorisierte den Welfen Heinrich den Stolzen. Albrecht der Bär, selbst an Sachsen interessiert und mit, wenn auch schwacher, Erblinie ausgestattet, verhinderte die Wahl, indem er die für den Konvent angelegten Vorräte vernichten sowie in der Stadt plündern und brennen ließ. Verabredungen mit den Staufern gingen dieser Tat voraus. Damit wurde Albrecht Steigbügelhalter für die Wahl von Konrad von Hohenstaufen am 7. März 1138 in Koblenz zum König, der sich - vermutlich wie zuvor ausgehandelt - mit der Belehnung von Sachsen und mit der Ernennung Albrechts zum Herzog von Sachsen noch im selben Jahr revanchierte.


Mehrere sächsische Fürsten und Markgrafen aus der Anhängerschaft Heinrich des Stolzen schlossen sich noch 1138 in einem Waffengang gegen Albrecht zusammen. Erste Kämpfe konnte Albrecht mit Unterstützung der Staufer gewinnen, doch schon Ende 1138 gelang es seinen Gegnern, die Bernburg im askanischen Land, auf der Albrechts Mutter Eilika residierte, niederzubrennen. Nach weiteren Niederlagen endete bereits 1139 seine tatsächliche Macht in Sachsen, selbst wenn Albrecht noch bis 1142 formal Herzog von Sachsen blieb; die Unterstützung der Staufer war nur mehr halbherzig und einige ehemalige Parteigänger Albrechts wechselten in das Lager von Heinrich dem Stolzen. Auf dem Frankfurter Reichstag wurde der Sohn Heinrich des Stolzen, Heinrich der Löwe, im Mai 1142 mit dem Herzogtum Sachsen belehnt. Nach des Königs Tod wurde 1152 Friedrich Barbarossa Herrscher im Reich; Barbarossa unterstützte in der Folgezeit den Welfen Heinrich.



[Bild:] Heinrich der Löwe und seine Gemahlin Mathilde, Deckplatte ihres Grabmales im so genannten Braunschweiger Dom


Koalition gegen Heinrich den Löwen

Bis zu Albrechts Tod im Jahr 1170 kam es immer wieder zu Streitigkeiten mit Heinrich dem Löwen. Anfang der 1150er Jahre begannen kleinere Waffengänge, Gefechte und wechselseitige Verwüstungen. Auf dem Goslarer Reichstag 1154 wurde die Macht Heinrich des Löwen weiter gestärkt: unter Fürsprache Barbarossas wurde Heinrich Bayern zugesprochen. Der anwesende Albrecht war gezwungen, diese Verfügung zugunsten seines Widersachers urkundlich mit zu bestätigen - wie auch einen weiteren Fürstenspruch von 1158 zugunsten des Löwen, der dessen territorialen Einflussbereich weiter festigte.


Um 1163 bildete sich aufgrund seiner harten Politik ein Bündnis gegen Heinrich den Löwen heraus, das zu Beginn von Albrecht dem Bären angeführt wurde. Selbst sächsische Fürsten schlossen sich, vermutlich aus Neid und Missgunst auf Reichtum und Macht des Welfen, der Opposition an. Im Winter 1166 brachen offene Kämpfe aus, die mit der Belagerung der welfischen Burg Haldensleben bei Magdeburg durch Albrecht, den Magdeburger Erzbischof Wichmann und durch Landgraf Ludwig den Eisernen von Thüringen begannen. Trotz des Einsatzes von Belagerungsmaschinen konnte die Burg nicht eingenommen werden. Nach einem vorübergehenden Waffenstillstand im März 1167 gingen die Koalitionskräfte, denen sich weitere Fürsten und kirchliche Würdenträger angeschlossen hatten, im Sommer 1167 erneut mit Waffengewalt gegen Heinrich vor. Goslar, Althaldensleben und die Burg Niendorf wurden erobert; weitere sächsische Burgen und Häuser wurden zerstört, Städte wurden eingeäschert.


Auf Fürstenversammlungen im Juni 1168 konnte Kaiser Barbarossa die Gegner zum erst unbeständigen und am 24. Juni 1170 zum dauerhafteren Frieden zwingen. Der Kaiser bewahrte Heinrich damit vor dem Verlust der Macht - Albrecht der Bär und die mit ihm verbündeten Kräfte konnten die Stellung des Welfen letztlich nicht erschüttern.


Die Teilnahme des nunmehr 70-jährigen Albrecht an dem Reichstag am 24. Juni 1170 ist belegt. Das letzte bekannte Dokument bezeugt Albrechts Teilnahme an der Weihe des Havelberger Doms am 16. August 1170, drei Monate vor seinem Tod am 18. November 1170.


10 Jahre später, im Jahr 1180, waren die Askanier in Sachsen am Ziel: Albrechts Sohn Bernhard löste Heinrich den Löwen als Herzog von Sachsen ab.



Zeitgenössische Urkunden und Berichte, Biographien

Neben der aktuellen Biographie von 2001 von Partenheimer gibt es zwei historische Biographien über Albrecht den Bären: die Arbeiten von Jacob Paul von Gundling aus dem Jahr 1731 und von Otto von Heinemann von 1864.


Die bedeutendsten zeitgenössischen Aufzeichnungen stammen vom Brandenburger Domherrn Heinrich von Antwerpen, der um 1200 die Besetzung der Mark Brandenburg schriftlich festhielt.


Im Jahr 2004 sind über 300 handschriftliche Urkunden, Annalen und Notizen in lateinischer Sprache bekannt, in denen Albrecht der Bär erwähnt oder als Zeuge benannt wird. Zwanzig Urkunden sind überliefert, die Albrecht selbst ausfertigen ließ, davon sind fünf im Original erhalten.




Quellen, Literatur, Web-Links



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