Die Aktivität ist die effektiv an einer chemischenReaktion teilnehmende Konzentration eines Reaktanden. Mathematisch gilt für die Aktiviät A allgemein
Dabei ist c die Konzentration eines Stoffes. f ist ein dimensionsloser Korrekturfaktor. f ist sehr stark von der Konzentration abhängig. Für 1molare Essigsäure ist f beispielsweise 0.8, für 0.1 molare Essigsäure jedoch bereits 0.96.
In Lösungen ist die Aktivität aB eines Stoffes B definiert über
wobei p*B der Dampfdruck des reinen Lösungsmittels ist, pB der in Dampfdruck des Lösungsmittels in der Lösung. a ist in diesem Fall analog zum Molenbruch zu sehen: Dies ist der Molenbruch, der bei Betrachtungen des Systems ausschlaggebend ist. Das Raoultsche Gesetz gilt für Lösungsmittel um so mehr, je näher der Molenbruch sich 1 annähert, d.h. je reiner das Lösungmittel ist. Um das Verhalten anschaulich zu beschreiben, wurde hier ebenfalls ein Korrekturfaktor eingeführt, der nun aB wie folgt definiert:
mit
für
Dieser Zusammenhang lässt sich aus dem chemischen Potenzial und dem Raoultschen Gesetz ableiten.
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