Sie hat eine mittelständische Wirtschaftsstruktur mit vielen Branchen. Der Anteil der Beschäftigen für die drei stärksten Wirtschaftszweige:
Verarbeitendes Gewerbe 34,9%
Dienstleistungen 20,6%
Handel 15,5%.
Geschichte
Die erste schriftliche Erwähnung des Adelssitzes "Haus an der Aa" datiert um 1030.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts erhielt Ahaus die Stadtrechte. Die so genannte Herrschaft Ahaus fiel 1406 an die Fürstbischöfe von Münster.
Auf den 4. Oktober1650 datiert der Besuch des neuen Fürstbischofs von Münster Christoph Bernhard von Galen. Auf dessen Veranlassung wurde auch 1653 die erste deutsche Fayence-Manufaktur in Ahaus gegründet. Diese wurde bereits 1657 wieder geschlossen. Es kam 1688 zum Abriss der alten Burg auf Veranlassung des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg.
Der Neubau des barocken Wasserschlosses nach den Plänen des Ambrosius von Oelde wurde 1690 fertiggestellt. Die Gesamtanlage mit Gartenareal war 1718 fertig. 1763-1767 datiert die Modernisierung des Schlosses unter der Leitung von Johann Conrad Schlaun. Errichtet wurden der gartenseitige Mittelrisalit und die Gartentreppe. Das barocke Wasserschloss zählt noch heute zu den zentralen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Nach dem Sieg über Napoleon fiel die Herrschaft Ahaus 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss an die Fürsten Salm-Salm und Salm-Kyrburg. Die Stadt kam 1813 unter preußische Herrschaft.
Der Stadtbrand vom 13. Oktober1863 zerstörte die Stadt fast völlig.
Im Jahre 1881 erfolgte die Gründung einer Zündwarenfabrik. Zwei Jahre später wurde die Westfälische Jutespinnerei und Weberei gegründet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Wasserschloss durch einen Bombenangriff zerstört. 1949 wurde es durch Kreis und Stadt Ahaus wiederaufgebaut. Das Dorf Wüllen wurde 1969 zu Ahaus eingemeindet.
Im Zuge der Kommunalen Neugliederung wurden 1975 die Dörfer Alstätte, Graes, Ottenstein und Wessum eingemeindet. Die Stadt verlor dabei den Kreissitz an Borken.
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