Als Afroamerikaner werden Amerikaner (insbes. US-Amerikaner) schwarzafrikanischer Herkunft bezeichnet. Die Abgrenzung zu US-Amerikanern europäischer (Euroamerikaner) oder lateinamerikanischer (Latinos) ist oftmals schwierig.
Die Bezeichnung leitet sich von Afro-American, dem Titel einer Zeitung aus Baltimore ab. Üblich ist in Amerika auch die Bezeichnung African American.
In der US-amerikanischen gesellschaftspolitischen Diskussion wird die Bezeichnung in ähnlichem Kontext wie black, negro oder colored gebraucht.
Die Nachfahren ehemaliger Sklaven aus Lateinamerika und der Karibik, obwohl ebenfalls schwarzafrikanischer Herkunft, werden dagegen oft als Lateinamerikaner eingeordnet. Auch ist nicht allgemein anerkannt ab wie vielen Vorfahren Menschen als "europäisch" / "weiß", "farbig" oder "afroamerikanisch" / "schwarz" angesehen werden.
Gruppen von Nachfahren entflohener schwarzafrikanischer Sklaven, die ebenfalls oft nicht als afroamerikanisch gelten, sind
die Garifuna in Mittelamerika, die durch Vermischung mit Kariben entstanden sind
die Maroons der Karibik und Surinames / Guyanas, die in abgelegenen Gebieten eigenständige afrikanische Gemeinschaften aufgebaut haben
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