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AC/DC

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AC/DC ist eine australische Band, gegründet 1973 von den Brüdern Angus (geb. 31.03.1955), mit dem Markenzeichen Schuluniform mit kurzen Hosen und Malcolm Young (geb. 06.01.1956) (ursprünglich Schotten), bis dato aktiv (2004).


Erste Erfolge der Truppe stellten sich ab 1976 ein, unter anderem mit "High Voltage" (1976) und "Highway to Hell" (1979). Die Stimme von Bon Scott (+ 20.02.1980) gilt noch heute als entscheidend für den Erfolg der Band. Im Sommer 1980 wurde dann mit neuem Sänger Brian Johnson und dem Album "Back in Black" einen Meilenstein der Rockgeschichte veröffentlicht. Nach durchwachsenen Alben in den 80ern dann 1990 der Rückschlag mit "The Razors Edge". Der bislang letzte Silberling "Stiff upper lip" stammt aus dem Jahre 2000.


Die als "Hard-Rock"-Band gekennzeichnete Gruppe ist bis heute deutlich vom Boogie-Woogie, Rock'n'Roll und Blues geprägt. Als musikalisches Vorbild wird immer wieder Chuck Berry genannt. Gelungene Blues-Songs wie "Ride on", "Down payment Blues" oder "The Jack" wirken aber aus heutiger Sicht eher wie Fremdkörper im Hardrock-Korpus der Band. Die Stilfindung in diese Richtung ist bereits in den späten 70er-Jahren abgeschlossen. Wie kaum eine andere Band - ausgenommen vielleicht noch Status Quo - hat AC/DC ihren markig-prolligen, immer schmutzig-erdigen, immer übertrieben potenten Viertakt-Optimismus jahrzehntelang durchgehalten, ohne die Fans zu langweilen.


Dies liegt nicht zuletzt am bemerkenswerten Talent Malcolm Youngs, aus den wenigen Akkorden immer wieder neue Riffs zu kreieren.


Der Name der Band leitet sich ab von "Alternating Current"/"Direct Current" (Wechselstrom/Gleichstrom).


Allerdings war oder ist AC/DC im Ursprungsland der Band auch ein Begriff für Bisexuelle Männer, was zu Beginn der Karriere der australischen Rocker zu einigen Diskussionen führte.


Bandmitglieder:







Neben den beiden Young-Gitarristen überzeugte zunächst insbesondere der Sänger Bon Scott (geb.09.07.1946) mit seinem Rock-Tenor, der alle lasziven Nuancen beherrschte. Er erstickte 1980 (19.02.1980) im Vollrausch, an seinem eigenen Erbrochenen. Mit Brian Johnson (geb. 05.10.1947) kam ab 03.04.1980 ("Back in Black") mit dem ehemalige Sänger von "Geordie (Band)" ein vielleicht nicht ganz gleichwertiger Nachfolger, der allerdings - Testosteron-strotzend - absolut zum Band-Image passte. So wurde "Back in Black" die erfolgreichste CD, welche viele Fachleute zu den besten Hard-Rockalben überhaupt zählen. Zu erwähnen ist der Titelsong "For Those About To Rock" der gleichnamigen Scheibe von 1981, der mit einigem Recht zur festen AC/DC-Hymne geriet und praktisch jedes Live-Konzert abschließt.


Während die Musiker jederzeit auch live den unverkennbaren AC/DC-Sound abarbeiten (insbesondere der agile Angus mit nach wie vor unverzichtbarer Schuluniform), hat Brian Johnson seinem gewaltätig gepressten Singstil (und Rauchkonsum) inzwischen erkennbar Tribut gezollt. Auf der jüngsten Scheibe "Stiff Upper Lip" (2000) konnte er auf einigen Songs an gute Zeiten anknüpfen, auf der Bühne ist er aber heute oft nach einiger Zeit heiser und hofft auf kurze Erlösung durch ein Angus-Solo. Den echten AC/DC-Fan scheint das nicht wirklich zu stören. Mit ihrem einfachen, ehrlich wirkenden Stil findet AC/DC gerade in einer Zeit rational-berechnender Sound-Produktion neben den treuen Alt-Rockern auch neue Fans unter den Teenies. Für ihr Lebenswerk wurden AC/DC im März 2003 in die Hall of Fame aufgenommen. Im Laufe des gleichen Jahres spielten Sie mehrere Konzerte:


  • Roseland Ballroom, New York
  • Columbiahalle, Berlin
  • Oberhausen, Vorgruppe der Rolling Stones
  • Circus Krone, München
  • Festwiese, Leipzig, Vorgruppe der Rolling Stones
  • Hockenheimring, Hockenheim, Vorgruppe der Rolling Stones
  • Toronto, Kanada, SARS Benefiz-Konzert


Diskographie

  • High Voltage (Oz) (1975)
  • T.N.T. (Oz) (1975)
  • High Voltage (1976) (europäische Version, welche Stücke aus den beiden ersten, nur in Australien erschienen LPs enthält)
  • Dirty Deeds Done Dirt Cheap (Oz) (1976) (australische Version)
  • Let There Be Rock (1977)
  • Powerage (1978)
  • If You Want Blood (You’ve Got It) [Live] (1978)
  • Highway To Hell (1979)
  • Back In Black (1980)
  • For Those About To Rock (1981)
  • Dirty Deeds Done Dirt Cheap (1981) (europäische Version)
  • Flick Of The Switch (1983)
  • ’74 Jailbreak (weltweite Veröffentlichung von bis dato nur in Australien erschienenen Songs, 1984)
  • Fly On The Wall (1985)
  • Who Made Who (1986)
  • Blow Up Your Video (1988)
  • The Razor’s Edge (1990)
  • Live [Live] (1992)
  • Live (Special Collector’s Edition, 2 CDs) [Live] (1992)
  • Ballbreaker (1995)
  • Bonfire (Zusammenstellung alter Songs (Volts, Live at the Atlantic Studios, Let there be Rock (the Movie), 1997)
  • Stiff Upper Lip (2000)
  • Stiff Upper Lip Tour Edition (2001)
  • Strap It On (Titel mit Vorsicht zu genießen, Erscheinung frühestens 2005)


Weblinks



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