Als Ablenkfrequenz bezeichnet man die Zeilen- und Bildwechselfrequenz von Röhrenmonitoren.
Die Bilder werden auf Bildröhren normalerweise zeilenweise geschrieben. Als horizontale Ablenkfrequenz bezeichnet man dabei die Anzahl der geschriebenen Zeilen pro Zeiteinheit. Die vertikale Ablenkfrequenz bezeichnet die Anzahl Bilder pro Zeiteinheit.
Innerhalb von Fernsehgeräten mit Bildröhren ist jeweils ein Sägezahngenerator mit der horizontalen und vertikalen Ablenkfrequenz nötig, dessen Ausgangssignal auf Ablenkspulen an der Bildröhre geführt wird.
In Deutschland beträgt die Zeilenfrequenz 15 kHz, die vertikale Ablenkfrequenz 50 Hz. Jedes Bild wird jedoch als zwei Halbbilder, nur mit jeder zweiten Zeile, übertragen, so dass die Bildfrequenz hier nur 25 Hz beträgt. Dadurch ist nur die Übertragung von 25 Bildern erforderlich, dem Auge werden jedoch 50 Halbbilder präsentiert, wodurch das Flimmern stark vermindert wird. Die Methode halbiert die erforderliche Übertragungsbandbreite bei ähnlicher Qualität.
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