Es sind vier gewaltige Eisströme, die aus den Firnmulden der Finsteraarhorngruppe in den Hintergrund des Haslitals hinabsteigen; zunächst der Oberaargletscher, dessen Abfluss die Aare bildet, die nach kurzem Lauf den Abfluss des Unteraargletschers aufnimmt. Dieser letztere entsteht aus der Vereinigung zweier höher gelegener Eisströme, die von den Hochtälern am Schreckhorn herabsteigen und unter sich durch den Felsgrat der Lauteraarhörner getrennt werden, nämlich des Lauteraargletschers und des Finsteraargletschers, welch letzterer am Fuß des Finsteraarhorns vorbeizieht.
Die Aargletscher haben durch die naturwissenschaftlichen Studien Josef Hugis (1827) und Louis Agassiz' (1840) ein erhöhtes Interesse gewonnen. Beide interessierten sich vor allem für die Fließgeschwindigkeit von Gletscher. Die von Josef Hugi auf dem Aargletscher errichtete Hütte, die als Forschungsstation diente, veränderte ihre Lage von 1827 bis 1830 ihre Lage um 100 m, bis 1836 um 724 m und bis 1842 um 1428 m.
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