Symbolisten, Symbolismus. Während die literarische Gruppe der frz. S. ein fester Begriff ist, wurde die Bedeutung der S. in der bildd. Kunst lange verkannt, da sie als Vertreter anderer Gruppen fungierten. Ihre Gemeinsamkeit: starke, von Traum und Ekstase durchtränkte Bildinhalte als Antithese zum zunehmenden Naturalismus und Realismus von Plein-air-Malerei, Impressionismus und den Protz des viktorian. und des gründerzeitlichen Kulturbetriebes. Seit ca. Mitte der 80er Jahre des 19. Jh. ist sich die Bewegung als solche bewußt geworden, es gab gemeinsame Ausstellungen. Vorläufer u.a. W. Blake, J.H. Füssli, Ph. O. Runge, die Präraffaeliten, die Nazarener. Die Hauptmeister: G. Moreau, P. Puvis de Chavannes, O. Redon, J. Ensor, die Vertreter der Nabis, A. Böcklin. Das Werk vieler weiterer Maler, z.B. Hodler, Munch, Segantini war mindestens zeitweise dem S. verpflichtet.
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