Sarkophag, monumentaler Holz-, Ton-, Stein- oder Metallsarg, in einer Gruft oder Grabkammer aufgestellt. Er hat meistens eine kastenartige Form, teilweise imitiert er Haus- oder Tempelformen. Der Schmuck von Wänden und Deckplatten besteht häufig in Plastiken, ornamentalen und figürlichen Reliefs und in Malerei, z.B. sind solche S.e aus Ägypten bekannt. Dort gab es auch solche, die den innenliegenden Verstorbenen (Mumie) nachbilden, meist aus Holz. Diese S.e finden sich auch in Etrurien. Mit dem Vordringen der Leichenbestattung in Rom (2. Jh. n.Chr.) kam es zu einem Aufschwung in der Herstellung von Marmor-S.en. Es gibt Kasten-, Wannen- und Klinen-S.e. Beim Ausschmücken bevorzugte man figurenreiche mytholog. Szenen, seit dem 3. Jh. auch christl. Thematiken. Es finden sich auch Porträts der Verstorbenen. In Renaissance, Barock und Klassizismus wurden verdiente Persönlichkeiten durch S.e mehr im Sinne von Denkmälern geehrt.
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