Ruine, verfallenes oder zerstörtes Bauwerk. Antike R.n waren in der Renaissance Vorbilder für die eigenen Bauten. Daraus entwickelte sich eine ästethische Wertschätzung der R., was dazu führte, daß in antiken Ruinenstädten z.B. Gärten angelegt wurden. Seit dem 18. Jh. findet man in größeren Parkanlagen künstliche R.n. Die Malerei hob im 15. und 16. Jh. häufiger den Stall von Bethlehem als R. hervor. Heroische und romant. Stimmungen vermochten solche Maler wie C.D. Friedrich mit der R. als Staffage zu vermitteln. Heutzutage werden R.n teilweise konserviert, z.B. als Denkmal (Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin).
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