Paolozzi, Eduardo, brit. Bildhauerital. Abstimmung, *Edinburgh 7.3.1924, studierte an der Londoner Slade School 1943/1947 und war anschließend 2 Jahre in Paris. 1949/1955 Lehrtätigkeit an der Central School of Arts in London, 1960/1962 Gastdozentur an der Hamburger Hochschule für bildende Künste; tätig in London. In seiner Kunst v.a. beeindruckt von Dada, von den Surrealisten, bes. Giacometti, und von den Plastiken Picassos. P. suchte in seinen Plastiken nach totemhaften Zeichen für die technisierte Welt. In die Vorformen (aus Ton) drückte er Radio-, Uhrenteile u.ä. ein, im nachfolgenden Bronzeguß gestalteten diese Abdrücke die Oberfläche seiner anthropomorphen Gestaltungen ('Japan. Kriegsgott', 'Affenmensch', 'Heiliger Sebastian'). Später setzte er seine Plastiken aus 'standardisierten' Teilen wie Rohr, Ballon, Rad, Scheibe, Würfel zusammen, die er in Aluminium gestaltete und mit starken Farben bemalte. Seit Ende der 60er Jahre Bevorzugung maler. und graph. Techniken. Beispiel: 'Das letzte der Idole' (Aluminium bemalt, 1963/1966, Köln, Wallraf-Richartz-Museum).
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