österreichische Kunst 3, 20. Jahrhundert: Um 1900 entwickelte sich Wien zu einem europ. Zentrum der Jugendstil- und frühfunktionalist. Architektur und Malerei; bed. Baumeister (Wiener Jugendstil und Sezession): O. Wagner (Wiener Stadtbahn), J.M. Olbrich, J. Hoffmann. A. Loos (Haus am Michaelerplatz u.a.) und Leopold Bauer stehen für moderne funktionalist. Bauweise, während K. Ehn (Karl-Marx-Hof, Wien, 1927/1930) und C. Holzmeister für expressionist. Baustil stehen. Bed. Architekten der Zeit nach dem 2. Weltkrieg sind R. Rainer, H. Hollein, G. Peichl und auch C. Holzmeister. Die Malerei in der ö.K. wird nach 1900 (Jugendstil, Wiener Sezession) repräsentiert von Künstlern wie G. Klimt, E. Schiele, R. Gerstl, A. Kubin (auch bed. Zeichner) und O. Kokoschka, der den Zugang der nationalen Malerei zur modernen europ. Kunst öffnete und Weltgeltung erlangte. Nach 1945 wirkten A.P. Gütersloh, H. Boeckl, J. Dobrowski auf die nationale (Wiener) Kunstszene. Seit den 60er Jahren gehörten zur Wiener Schule des phantast. Realismus E. Bauer, E. Fuchs, W. Hutter, A. Lehmden, R. Hausner, die dem surrealist. Stil verpflichtet waren (wie auch A. Rainer). Der bekannte Maler F. Hundertwasser dagegen arbeitet im Stil zeitgenöss. abstrakter Kunst. Für den abstrakten Expressionismus stehen J. Mikl, W. Hollegha, M. Prachensky. P. Pongratz und F. Ringel malen Themen aus der Welt des Irrsinns; C.L. Attersee und C. Stenvert wurden mit Op-art bekannt. Die moderne nationale Plastik wird im Werk von A. Hrdlicka (auch umfangreiches graph. Werk), F. Wotruba, J. Avramides, R. Hoflehner deutlich.
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