Museum 2, Geschichte: Zur Demonstration materieller Werte und aus kult. Bedeutung wurden schon frühzeitig von weltlichen und geistlichen Herrschern Sammlungen angelegt: antike Tempelschätze, die Kunstsammlungen der Könige von Pergamon und der Ptolemäer, mittelalterliche Kirchensammlungen, antike Sammlungen der Renaissance (Lorenzo de'Medici, Papst Julius II.); Sammlung des frz. Herzogs Jean de Berry im 14. Jh., ebenso des Königs Franz I., Sammlungen Richelieus, Mazarins u.a. Mit Kunst- und Wunderkammern wurde eine Mischform verschiedener Sammlungen entwickelt; so Erzherzog Ferdinand von Tirol (Schloß Ambras), Kaiser Rudolf II. (Prag). Die sächs. Kurfürsten (Dresden, Grünes Gewölbe), die bayer. Herzöge (München), die Hainhofer (Nürnberg, mit Werken von A. Dürer), B. Amerbach (in Basel mit Werken von H. Holbein d.J.) schufen fürstliche und kleinere bürgerliche Sammlungen, die, in die städt. Architektur eingepaßt, originell als Kupferstich-, Münzkabinett, als Waffen-, Jagd-, Instrumentensammlung u.ä. präsentiert wurden. Gegen Ende des 18. Jh. wurden aus kulturpolit. Interesse die Antikensammlungen ausgebaut, so in den Vatikan. und Farnes. (Neapel) Sammlungen, in der Villa des Kardinals Albani (Rom). Hervorgegangen aus zahlreichen Kunstgalerien und Gemäldesammlungen nichtstaatlicher Sammler (dem Publikum zugänglich schon ab 1580 in Florenz die Uffizien, der Palazzo Pitti ab 1640, in Basel ab 1662 die öffentliche Kunstsammlung) entstand das M. als öffentliche Einrichtung im 18. Jh.; erste staatliche Gründung (durch Parlamentsbeschluß): 1753Londoner Brit. M., gefolgt vom Kasseler M. Fridericianum (Bauzeit 1769/1776).
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen