moderne Kunst 3, auch die Bildhauerei folgte der Stilentwicklung vom Kubismus (Archipenko) zum Konstruktivismus und entwickelte sich zu freier figürlicher Plastik (Hohlformen von Moore, Brancusis Eiformen, Giacomettis überschlanke Figuren u.ä.) und Ende der 50er Jahre zur Objektkunst, hervorgegangen aus Dada (so die Ready-mades), aus Kubismus, den Collagen (bzw. Assemblagen, Materialmontagen) K. Schwitters u.a. und erweitert (seit Beginn der 1960er Jahre) um kinet. Kunst, die Momente mechan. Bewegung enthält oder durch Lichtquellen illusionistisch schafft (Lichtkunst, Mobiles; Vorläufer sind auch futurist., konstruktivist. Künstler wie Tatlin, Moholy-Nagy u.a.). In den USA entstehen Stilrichtungen wie Pop-art, in der Phänomene der Konsum- und Massenkultur, Comic-strip, Pin-ups, Verpackungen, zu künstler. Sujets werden, Fluxus (Aktionskunst) und Happening. Um 1924 entstand in Frankreich der Surrealismus als Kunstrichtung (André Breton), die das Irrationale, das Unbewußte (in Anlehnung an Sigmund Freud) darzustellen versucht. Eine Welt gegen die Zwänge der Logik wird imaginiert; Träume werden dargestellt (M. Ernst, S. Dalí, R. Magritte). Die surrealist. Methode favorisiert das automatisch, außer Kontrolle (Automatismus) ablaufende, unbewußte künstler. Schaffen (Ecole de Paris), das im Tachismus(auch abstrakter Expressionismus; die Farbe wird in Flecken oder Klecksen aufgetragen) und im amerik. Action painting (Jackson Pollock u.a.; Leinwand als Aktionsfeld des Malers) weiter entfaltet wurde. Auch der Betrachter wurde in dieses Aktionsfeld einbezogen, so daß das Happening entstand, das die Grenze zw. Rezipienten und Künstler in einem gemeinsamen Schaffensprozeß begründen soll.
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