Maske, Nachbildung von Gesicht oder Kopf von Mensch oder Tier durch Hohlform in Holz, Ton, Pappmaché oder anderen Materialien, später in Stein, anderen Baumaterialien, Metall für M.n in der Bauplastik und -ornamentik. M.n hatten und haben ihre Funktionen bei rituellen, kultischen Tänzen und Prozessionen, in volkstümlichen Festen und Gebräuchen, im Theater, als Totenmaske. Sie sind seit der Ur- und Frühgeschichte bis heute hin verbreitet. Im Jungpaläolithikum und Mesolithikum, auch aus späteren Zeiten lassen sich Tierschädelmasken nachweisen. Totenmasken sind aus verschiedenen Kulturen bekannt; Goldmasken aus Mykene, Bronzemasken aus Schweden, Blechmasken der Hallstattzeit, Totenmasken aus der Tastyk-Kultur aus Süd-Sibirien, der Etrusker u.a. Völker. - Aus den kult. Ursprüngen des griech.Theaters entwickelten sich plast. Masken auch zu Kennzeichen der att. Tragödie und Komödie. Das röm.Theater vermehrte die Maskentypen und übersteigerte die Formen teilweise bis ins Groteske. In vier festen Typen tauchten sie in der ital. Commedia dell'arte wieder auf - als dunkle Lederhalbmasken. Sie wurden im Mittelalter von der Schmink-M. verdrängt.
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