Ikonen, (zu griech. eikon, 'Bild'), Kultbilder in der griech.-orthodoxen Kirche, auf denen bibl. Szenen oder Heilige dargestellt sind, denen Verehrung entgegengebracht wird; die Ikonenmalerei beruht auf strenger stilist. Typisierung, weil sie als liturg. Handlung gilt. Zumeist werden Eitemperafarben verwendet, der Bildhintergrund ist häufig mit Gold ausgelegt, das Gesamtbild mit Leinöl-Firnis überzogen. Die Ikonenmalerei hat sich aus der antiken Bildnismalerei (ägypt. Totenporträts) entwickelt, älteste erhaltene Beispiele stammen aus dem 6. Jh. (Katharinenkloster am Sinai). Ende des 10. Jh. erlebte die Ikonenmalerei einen starken Aufschwung, bes. in der byzantin.|Malerei des Mittelalters und in Rußland. In Südost-Europa, Armenien, Georgien und Rußland stand sie noch bis ins 17. Jh. in Blüte (A. Rubljow, S. Uschakow).
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