Giebel, Abschlußwand der Schmalseite eines Gebäudes mit Satteldach; bei griech.Tempeln ist der G. ein von Gesimsen abgeschlossenes Feld (Tympanon), oft mit Giebelskulpturen gefüllt und mit figürlichen Akroteren gekrönt. Das Giebelfeld von Kirchenportalen ist in der mittelalterlichen Baukunst mit Reliefs ausgestattet. Die Gotik bevorzugte spitz zulaufende G., seit der Renaissance wurden die G. wieder flacher. Die barocke Architektur entwarf einen offenen, gesprengten G. mit einer Aussparung in der Mitte.
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