französische Kunst 07, zw. 16. und 18. Jh. umfaßte die frz.Plastik verschiedene Stilrichtungen (Klassik, Manierismus, Barock). F. Primaticcio (Stuckdekoration in Fontainebleau), J. Goujon (Reliefs), G. Pilon (Grabmäler) gelten als manierist.Bildhauer. Bevorzugt wurden im 17. Jh. an antiken Vorbildern orientierte Standbilder, Reiterstatuen, Büsten, gestaltet von in der Mehrzahl klassizist.Bildhauern, vereinzelt auch mit barocken Stilvarianten (A. Coysevox, M. Desjardins, É. Falconet, J.-B. Pigalle); bei P. Puget und J.-A. Houdon fehlen klassizist. Elemente. Inbegriff der frz. Klassizität ist in der Malerei N. Poussin durch ziervolle, gestellte Figurengruppen, harmon. Kompositionen mit weiten Räumen, präzise Zeichnung und Farbgebung. Ebenso bedeutsam sind der Porträtist P. de Champaigne und, als Gegenspieler Poussins (im 17. Jh.), der Landschaftsmaler Claude Lorrain mit mytholog., leuchtenden, romant. (Ideal-)Landschaften. Bedeutende provenzielle Maler dieser Epoche sind die Brüder Nain (Bauernbilder) und G. de La Tour.
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