Elfenbeinschnitzerei, mit dem jüngeren Paläolithikum ist Elfenbein für Geräte mit Ritzzeichnungen und Schnitzereien nachweisbar und diente als Werkstoff für kleine Rundplastiken (Elfenbeingravierungen, Elfenbeinskulpturen). Im vorderasiat. Raum wurden Funde (Einlegearbeiten, Figuren) aus der 1. Hälfte des 3. Jt. (Ur, Mari) ausgegraben. Der Orient entwickelte seit etwa -1,500 v.Chr. eine Vorliebe für die E. bei Zier- und Toilettengegenständen und später dann als Schmuck wertvoller Möbel. Zentren der E. waren Assyrien, Phönikien, Syrien. Die minoisch-myken. Kultur des 2. Jt. v.Chr. übernahm die E. für Schmuck, Beschlag, Kleinplastik (Stierspringer von Knossos, 16. Jh. v.Chr.; Iraklion, Archäolog. Museum). Die frühchristl. Kunst verwendete die E. bes. bei Reliquienkästchen (z.B. die Kathedra des Erzbischofs Maximian in Ravenna, um 550, Ravenna, Erzbischöfliches Museum). Die Blütezeit der europ. E. liegt in der Karolingerzeit und der Zeit der sächs. Kaiser (z.B. Buchdeckel des Codex aureus aus Echternach, Nürnberg, German. Nationalmuseum). Die E. der Gotik konzentrierte sich bes. auf Paris. Hauptwerke der barocken E. waren v.a. im 17. und 18. Jh. in Deutschland zu finden, von solchen Künstlern wie L. Kern und den Bildhauern G. Petel, B. Permoser. Das Rokoko brachte die Elfenbeindrechslerei in Mode (Contrefaitbüchsen der Nürnberger Familie Zick).
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen