Decke, architektonisch die Begrenzung eines Raumes nach oben. Als Geschoß-D. trennt sie einen unteren von einem oberen Raum. Sie gliedert sich in das Tragwerk (Balken, Träger, Platten), den Fußboden und die eigentliche D. (unterer Konstruktionsabschluß: Putz, Putzträger, Schalung, Zwischendecke; oberer Konstruktionsabschluß: z.B. Estrich, Bodenbelag). Neben Holzbalken-D.n gibt es Massiv-D.n aus Mauerwerk, Beton oder Stahlbeton. Die gebräuchlichste Art der Zwischen-D. bei Holzbalken-D.n ist die Einschub-D., deren Unterseite entweder verputzt bzw. verschalt wird oder wo die Balken sichtbar bleiben. Spiegel-D.n und Mulden-D.n sind solche mit vollständig verputzter Untersicht, deren Übergänge an den Wänden durch Kehlen ausgerundet sind. Bes. im Barock erfolgte eine Ausmalung der Deckenspiegel. Bed. sind auch die dekorativen Deckenmalereien der Stern-, Netz- und Ornamentrippungen flacher spätgot. Gewölbe und z.B. auch die in der Schloßkapelle von Augustusburg/Sachsen oder in den Barockkirchen des sog. Kalischer oder Lubliner Typs.
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