dänische Kunst 2, die d.K. blieb immer verhältnismäßig zurückhaltend und klar, auch als mit dem Absolutismus frz.Barock- und Rokoko-Auffassungen eindrangen (Amalienborg von N. Eigtved, Christiansborg von E.D. Hässer). Mitte des 18. Jh. entwickelte sich über den Palladianismus (v.a. brit. Prägung) der Klassizismus, dessen Repräsentanten in der Architektur z.B. C.F. Harsdorff, C.F. und T.E. Hansen waren, in der Plastik B. Thorwaldsen, in der Malerei N.A. Abildgaard, C.V. Eckersberg, J. Juel. 1754 wurde die Kopenhagener Akademie gegründet, die um 1800 auch viele ausländische Künstler anzog (die Deutschen Carstens, C.D. Friedrich, Runge, den Norweger J.C.C. Dahl u.a.). Die bekanntesten Bildhauer der heutigen Zeit sind K. Nielsen und G. Eickhoff. Die dän. Graphik bemühte sich stärker um eine Fortsetzung des Realismus (H. Bidstrup, P. Christensen, A. Salto). Der barockisierende dän. Historismus hielt sich, v.a. in Form des Neuklassizismus, bes. zäh, ebenso in den anderen skandinavischen Ländern (neues Rathaus in Kopenhagen, 1892/1905, M. Nyrup). Der Wechsel zu neuem Bauen erfolgte etwa 1930. Teilweise wurden in Material und Form nationale Traditionen zu erhalten gesucht (Universität Århus, 1932, Fisker, Möller, Stegmann), teilweise akzeptierte man Konzeptionen von Le Corbusier und deren Fortentwicklung (Rathaus in Rodovre, 1954/1956, von A. Jacobsen) und des Bauhauses.
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