Dämonen, gute oder böse Geister, an die in den Frühstufen vieler Kulturen geglaubt wurde und die in Sagen und Volksmärchen auch heute noch fortleben (z.B. Rübezahl). Man versuchte, sie durch Wort- oder Bildmagie zu bannen. In der christl. Kunst (siehe christliche Kunst) treten sie als furchterregende Tiere und Fabeltiere oder auch als beflügelter Teufel in Menschengestalt auf. D. sind vorzufinden bes. in der Bauornamentik der Romanik, unter den Drolerien in got. Handschriften, an Chorgestühlen. In der Spätgotik blühte der D.-Glaube, was v.a. seinen Ausdruck auf den Bildern der Versuchung des hl. Antonius fand, in vielfältiger, phantasievoller Gestaltung (Grünewald, Hieronymus Bosch, Schongauer). Die romant. Malerei des 19. Jh. gibt die in Märchen vorkommenden Natur-D. wie Elfen, Feen, Gnome, Nixen, Zwerge meist verharmlosend wieder.
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