Dach 2, die wichtigsten D.formen sind: Pult-D. (eine einzige schräge D.fläche); Sattel- oder Giebel-D. (am weitesten verbreitet); Graben-D. (nebeneinander angeordnete Satteldächer); Sched-D. (nebeneinander angeordnete Pultdächer); wenn an die Giebelseiten angeordnete D.flächen zu einem Giebel-D. hinzukommen, spricht man von einem Walmdach; Schopfwalm- bzw. Krüppelwalm- oder auch Fußwalm-Dächer werden sie genannt, wenn das Walm-D. nicht die ganze Giebelhöhe beansprucht; Mansard-D. (nach dem frz.Architekten Jules Hardouin-Mansart benannt) ist ein geknicktes D., dessen unterer Teil steiler ist als der obere Teil des D.es. Das Mansard-D. kommt in verschiedenen Ausprägungen vor, als Giebel-D., als Fußwalm-D., als Walm-D., meist mit einer D.wohnung. Das Walm-D. weist häufig Zwerchhäuser auf. Die unterschiedlichsten Turmformen variieren D.formen zusätzlich. Turm-D.formen sind z.B. das Sattel-D., Zeltdach über Quadrat, Kreuz-D. (bei zwei sich schneidenden Satteldächern), Falten-D. (bei zwei Giebeln an jeder Turmseite), Rhomben-D. (bei aufsteigenden Gratspitzen von den vier Giebelspitzen), Kegel-D. (über einem Kreis), Spitzhelm (über einem Achteck), Kuppel, Zwiebel u.a. Das segelartig durchhängende Hänge-D. und auch das Schalen-D. sind erst durch moderne Tragwerke ermöglicht worden.
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