Dach, oberer Abschluß eines Gebäudes zum Schutz gegen Witterungseinflüsse. Das bedingt die Grundform der geneigten Fläche. Die Form des D.es bestimmt Bild und Wirkung des gesamten Bauwerkes wesentlich mit. Man unterscheidet hauptsächlich Flach- und Steildächer sowie Hänge- und Schalendächer. Steildächer beinhalten immer einen D.raum (D.wohnung, D.boden), der durch den D.stuhl mit der D.deckung (D.kante) entsteht. Die obere Schnittkante zweier D.flächen nennt man First, die untere Begrenzung einer D.fläche Traufe. Eine D.rinne nimmt das Regenwasser auf und leitet es ab. D.aufbauten sind Bauteile, die über die Grundfläche eines D.es hinausragen (Attiken, Blendgiebel, Fenster, Schornsteine, Zwerchhäuser, Maschinenhäuser für Aufzüge, Terrassen, Penthäuser u.a.). Den Abschluß eines Steildaches nennt man D.deckung. Das Material ist vielfältig (z.B. Blech; Blei; Holzplatten, Holzschindeln, die mit Grasnarbe, Moos, Rinde, Steinen beschwert und abgedeckt sind; Kupfer; Schilf; Stroh; Tonziegeln). D.fenster sind unterschiedlich ausgeformte Öffnungen zur D.raum-Belichtung. Dabei wird unterschieden in Gaupen als stehende Fenster und in den geneigten D.flächen liegende Fenster. Nach Art der D.fläche unterscheidet man ungebrochene, gebrochene, gebogene, runde Dächer; nach D.neigung das Flach-, Schräg-, Steil-, Terrassen-D.
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