byzantinische Kunst 4, der Komnenenstil entwickelte sich im 12. Jh. in Malerei und Mosaik zunehmend psychologisierend (Ikone der Gottesmutter von Wladimir, Moskau, Tretjakow-Galerie). Die spätbyzantin. Periode, beginnend mit der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer (1204) und der Errichtung des Lat. Kaiserreiches, führte unter den Paläologenkaisern zu einer letzten Blüte. Die b.K. fand ihren Ausdruck nach wie vor in den Bauten der Kreuzkuppelkirchen. Daneben entstanden steil überhöhte Umgangskirchen (Fenari Isa und Fethiye Cami in Istanbul). Die Mosaiken erhielten Räumlichkeit und Bildtiefe, die Figuren gewannen Körperlichkeit und Naturnähe (Chorakirche in Istanbul, Apostelkirche in Saloniki). Diese Entwicklung ist gleichzeitig in der Fresko- und Ikonenmalerei zu verzeichnen (Mistra, Saloniki, Berg Athos). Die nachbyzantin. Kunst brachte viele regionale Besonderheiten hervor und war v.a. auf dem Balkan, auf Kreta, in Serbien, Griechenland, Bulgarien beheimatet. Träger dieser nachbyzantin. Kunst waren meist die Klöster, die eigene Schulen herausbildeten und die auch der nachmittelalterlichen und europ. Kunst Impulse gaben (Giotto, El Greco).
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