Kommunistische Partei Deutschlands, Abk. KPD, 1919 aus dem Spartakusbund, einer Abspaltung der SPD, hervorgegangen. Die KPD verlor schon 1919 durch die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts ihre führenden Persönlichkeiten. Sie wurde 1920 durch die Vereinigung mit dem linken Flügel der USPD zur Massenpartei; von 1925 an erhöhte sie unter Führung von Ernst Thälmann bis 1932 ihre Mitglieder- und Wählerzahl. Die KPD verfolgte mit der These vom 'Sozialfaschismus' eine gegen die SPD und die NSDAP gleichermaßen gerichtete Politik. Diese wurde erst 1934 zugunsten der Volksfrontpolitik aufgegeben; nach 1933 (bes. nach dem Reichstagsbrand) verfolgt und fakt. verboten. Viele Mitglieder kamen im Widerstand gegen Hitler um oder fielen im Exiel stalinist. Säuberungen zum Opfer. Nach 1945 wurde die KPD neu aufgebaut, in der sowjet. Besatzungszone mit der SPD zur SED vereinigt und in der Bundesrepublik 1956 verboten. Sie setzte hier ihre Tätigkeit illegal bis zur Gründung der DKP 1968 fort.
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